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(Für nichsubstanzgebunde, legale Drogen siehe IV., Anm.)
Unter illegalen Suchtmitteln versteht man jene, die man nicht unter dem Deckmantel des Gesetzes erstehen kann. Die erreichten Rauschzustände sind teilweise intensiver und es kann (v.a. bei "harten" Drogen) zu "Horror-Trips" kommen, bei denen sich die Wirkung der Droge besonders negativ auf die Psyche auswirkt.
Durch das Verbot dieser Suchtmittel, muß sich der Käufer in einen sozialen Kr ... mehr -
Diese sind meistens Drogen, nicht Suchtmittel, denen man im Alltag begegnet, die aber zu ebenso starker psychischer Abhängigkeit führen können, wie Suchtmittel.
Die bekanntesten Vertreter dieser Suchtgruppe sind Fernseh- und Videospielesucht (v.a. bei Kindern und Jugendlichen), Spielsucht, Arbeitssucht, Freß- und Magersucht, Kaufsucht und die Sucht nach sportlicher Aktivität (z.B. Laufen).
Arbeitssucht
Durch Erfolgsdruck im Berufsleben, stei ... mehr -
Suchtmittel erzeugen oft ein Euphoriegefühl, das aber nur kurz anhält. Danach fällt die Stimmung weit unter den Ausgangswert und erholt sich nur langsam. Deswegen sind psychisch labile Menschen anfällig für Abhängigkeiten, weil sie nach dem Nachlassen der Wirkung, diese wieder durch Drogen in die Höhe zu treiben versuchen, was in Wirklichkeit einen starken Stimmungseinbruch zur Folge hat.
Besonders anfällig für Süchte jeder Art sind Jugendlich ... mehr -
Bevor man einen Süchtigen behandeln und heilen kann, muß dieser sich seiner Sucht zuerst selbst bewußt werden, was oft der schwierigste Teil der Entwöhnungsphase ist, da man sich selbst nur ungern Fehler eingesteht und außerdem, weil ein solches Eingeständnis bei den meisten die Angst vor Verlust von Freundschaften und sozialem Abstieg schürt, wenn man sich selbst als "Süchtigen" bezeichnet. Von den wenigsten wird erkannt, daß genau das Gegente ... mehr -
psychische Störung = klinisch bedeutsames Verhaltens- oder psychisches Syndrom bzw.
Merkmalsmuster
Eine psychische Störung wird immer von aktuellen Beschwerden (z.B. ein schmerzhaftes
Syndrom), einer Behinderung, einem erhöhten Risiko, Tod, Schmerz oder eine Behinderung
zu
erleiden oder dem Verlust an Frieden, begleitet.
Psychopathologie: untersucht psychische Störungen; psychologisch und medizinisch geschulte
Experten arbeit ... mehr -
Die Person leidet und verhält sich fehlangepasst, d.h. sie verhält sich so, dass es ihr Wohlergehen nicht fördert
Das Verhalten der Person ist irrational, d.h. es scheint nicht sinnvoll oder verständlich zu sein
Die Person verhält sich unvorhersehbar, als ob ein Kontrollverlust vorläge
Die Person wirkt von ihren Handlungen aus anders als üblich, "abnormal"
Die Person verhält sich moralisch inakze ... mehr -
Man unterscheidet zwei Klassifikationssysteme:
1) Diagnosenschlüssel und Glossar psychiatrischer Krankheiten = ICD
2) Diagnostisches und statistisches Manual psychischer Störungen = DSM-III
und dessen revidierte Fassung = DSM-III-R
Die elementare Einteilung dieser Systeme ist die Unterscheidung zwischen drei Gruppen von Krankheiten
a) Psychosen
b) Neurosen, Persönlichkeitsstörungen (Psychopathien), andere nichtpsychotisch psychische Störu ... mehr -
Das DSM-III-R klassifiziert, definiert und beschreibt über 200 psychische Störungen. Kliniker können dadurch psychische Störungen zuverlässiger erfassen und auf einheitliche Weise beschreiben. Außerdem ist es eine Voraussetzung für gültige Bewertungsstudien zum Vergleich verschiedener Behandlungsmethoden.
Aufbau und Benutzung:
Das DSM-III versucht den Unterschied zwischen den Ansätzen der Psychiatrie(verwendet hauptsächlich Begriffe wie Erkra ... mehr -
organisch bedingte psychische Störungen:Verhaltens - oder psychische Abweichungen, hängen mit Hirnschäden oder Hirnfunktionsstörungen zusammen.
Ursachen: - Altern des Gehirns
- Krankheit, Unfälle
- exzessive Einnahme von Substanzen, wie Alkohol, Blei oder pharmakologischen Wirkstoffen
Störungen durch psychotrope Substanzen: Abhängigkeit als auch Missbrauch von Alkohol und Drogen
Störungen mit Beginn typischerweise im Kleinkindalter, Kin ... mehr -
bestehen aus lang anhaltenden (chronischen), unflexiblen, schlecht angepassten Verhaltensmustern; die Leistungsfähigkeit ist wesentlich beeinträchtigt oder die Betroffenen klagen über subjektive Beschwerden.
Im DSM-III-R gibt es 12 Typen von Persönlichkeitsstörungen => kann man in 3 Verhaltensmuster einteilen: .) seltsam oder exzentrisch
.) dramatisch, emotional, unberechenbar
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frei flotierende Angst: Angst ohne bekannte Ursache; wird von psychologischer Erregung (Veränderungen des Herzschlags, der Atmung, der Muskulatur, Schwindelgefühl) und Gefühlen der Spannung, Tremor, Schütteln und intensiver Besorgnis ohne Grund begleitet.
Die Tatsache, dass die Person nicht weiß, woher die Angst kommt, führt zu zusätzlicher Verstörtheit.
2 Hauptkategorien für Angstsyndrome:
a) phobische Störungen (phobische Neurosen)
b) Ang ... mehr -
= wenn eine Person körperliche Beschwerden hat, jedoch keine organischen Schäden vorliegen
psychische Konflikte werden gespiegelt
Hypochondrie: = die übermäßige Beschäftigung mit Körpersignalen als mögliche Anzeichen für ernsthafte Erkrankungen => medizinische Befunde sind jedoch gegenteilig
Personen, die an dieser Krankheit leiden beschäftigen sich damit, Symptome zu finden, die ihre Vorhersagen bestätigen. Sie können sich dadurch ... mehr -
Merkmale: .)plötzliches Vergessen von Verabredungen => hält die Person von Situationen
fern, die für ihr Selbstwertgefühl oder ihr Wohlergehen bedrohlich sein könnten
.)plötzlich vorübergehende Veränderung des Bewusstseins in Form eines
Gedächtnisverlustes
.)Verlust der persönlichen Identität
.)psychogenes Weglaufen
psychogene Amnesie:
Hauptmerkmal: plötzlich einse ... mehr -
Sexuelle Hemmungen und Funktionsstörungen
Der normale sexuelle Reaktionszyklus (3Phasen) kann durch sexuelle Hemmungen gestört werden
.) sexuelles Begehren: kann gehemmt sein, die Person hast keine Phantasien oder Gedanken über
sexuelle Aktivitäten
.) sexuelle Erregung: kann während des Vorspiels gehemmt sein
.) Im Verlauf des Geschlechtsverkehrs können psychische Probleme dazu führen, dass die Person
zu früh, nicht oder verzögert ... mehr -
= Störungen der Stimmungen, die Betroffenen sind entweder übermäßig niedergeschlagen (depressiv) oder übermäßig euphorisch (manisch) oder beides abwechselnd; manchmal ist die Störung so stark, dass man sie als psychotisch bezeichnen kann.
. manische Episode: Stimmung sehr gehoben, expansiv oder reizbar
Merkmale: - dauert mindestens eine Woche
- rastlose Aktivität, Ideenflucht, Drang schnell, laut und viel zu sprechen
- übersteigertes, gra ... mehr -
haben nur ein typisches Symptom: anhaltender Wahn
Wahn: = Überzeugung an der starr fest gehalten wird. Paranoide Wahnvorstellungen bestehen daraus, dass der Betroffene davon überzeugt ist, dass eine Person oder eine Gruppe von Menschen eine ernsthafte persönliche Bedrohung darstellt.
a) Verfolgungswahn: Betroffene haben ständig das Gefühl, man spioniert ihnen nach, dass man sie intrigiert und dass sie sich in tödlicher Gefahr eines Angriffs ... mehr -
= eine schwere Form der Psychopathologie; die Persönlichkeit scheint sich aufzulösen; die Wahrnehmung ist verzerrt; die Emotionen sind abgestumpft, die Gedanken bizarr und die Sprache fremdartig.
Schizophrenie ist eine desorganisierte, zerfallene Persönlichkeit. 2% der Bevölkerung werden schätzungsweise während ihres Lebens schizophrene Phasen erleben (Prävalenzrate: 0,2 - 1%)
Das erste Auftreten einer schizophrenen Episode ist bei Männern eh ... mehr -
Kultur und "Wahnsinn"
Alle Kulturen: bestimmte Regeln => müssen befolgt werden, um akzeptiert zu werden; Glaubenssysteme
Es gibt eine gewisse kulturelle Relativität, bezüglich dessen, was in unserer Gesellschaft als verrückt oder pathologisch beurteilt wird. Was in unserer Gesellschaft als verrückt gelten würde, ist in einer anderen vielleicht normal. In allen bekannten Kulturen werden Menschen als nicht normal bezeichnet, wenn sie unvorherse ... mehr -
Psychoanalyse: von Freud begründete Richtung der Tiefenpsychologie
Alles Wünschen, Denken und Handeln des Menschen entspringt zwei Grundtrieben.
1. Sexual- und Lebenstriebe (Eros)
2. Aggressions- und Zerstörungstriebe
Alle menschlichen Regungen sind direkte oder verfeinerte, auf Ersatzobjekte umgeleitete Befriedigungen dieser beiden Grundtriebe.
Über-Ich
Ich
Es
Das "Ich", die bewusste, vernünfti ... mehr -
Körpersprache ist eine Komponente zwischenmenschlichen Verhaltens, die mensch¬liche Beziehungen - ohne Sprache, bewußt und unbewußt - aufrechterhält und steuert. Körpersprache umfaßt Körperbewegungen, Gesten, Mienen, Haltungen und Handlungen sowie die Position im Raum (zueinander), auch der Tonfall zählt teilweise zur Körpersprache. Als Teil der nonverbalen Kommunikation gewährleistet die Körpersprache vor allem Informationen auf der Beziehungseb ... mehr |