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  • Die betreuung

    Einzelkindeltern vetreten häufiger als Gecshwisterkindeltern die Einsicht, daß beide arbeiten können, wenn das Kind noch unter drei Jahren alt oder auch schon im Kindergartenalter ist (Kasten, '95, S. 28). Für sie ist es leichter, zeitweise Betreuer zu finden (Kasten, '95, S. 29). Sie geben ihr Kind öfter nachmittags in Kinderhorts (Kasten, '95, S. 33) und sind weniger als andere Eltern bereit, sich bezüglich ihrer Haushalts- bzw. Kinderbetreuun ...

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  • Die mütter

    Bei den Müttern von Einzelkindern kommen Schwangerschaftsabbrüche und Fehlgeburten häufiger vor, als bei anderen (Kasten, '95, S. 38). Eine 1981 im südbayrischen Raum durchgeführte Untersuchung von 300 Müttern hat ergeben (Kasten, '95, S. 42), daß ¾ von ihnen ihre Mütter als zu gutmütig, häuslich, partnerabhängig, aufopfernd und konservativ empfanden, nur jede zehnte sie als Vorbild sah (Kasten, '95, S. 45) und, daß ca. 50% später einmal mehr err ...

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  • Die beziehung zur mutter

    Einzelkindmütter haben mehr körperlichen Kontakt zum Kind, mehr Kontakte zu anderen Personen, gucken mehr TV, interagieren mehr mit ihrem Kind, loben es häufiger und beobachten es öfter beim Spielen als Mütter von Erstgeborenen (Kasten, '95, S. 84). Laut einiger Wissenschaftler würden Einzelkinder sich stark mit den Eltern, ihren Ansprüchen und Leistungsstandards identifizieren und es würde ihnen durch die extremere Orientierung an Erwachsenen l ...

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  • Die väter

    Bei befragungen wurden meist nur Mütter oder zumindest Mütter über Väter befragt, in selteneren Fällen konnten sich die Väter jedoch auch persönlich äußern. Durch mehrere Erhebungen wurde festgestellt, daß ca. 50% der Väter uneingeschränkt befürworteten, daß ihre Frau berufstätig ist oder es wieder werden wird. Ihre Beteiligung am Haushalt liegt bei ca. 10-20% (Kasten, '95, S. 71). Bekommen sie einen Sohn, verhalten sie sich extrem männlich, w ...

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  • Die entscheidung für weitere kinder

    Hatte ein Einzelkind soziale Kontakte, sprach für nur ein Kind, daß die Eltern dem Kind in materieller Hinsicht und bezüglich der Zuneigung mehr bieten könnten (Kasten, '95, S. 61) und, daß die Eltern weiterhin berufstätig bleiben wollten (Kasten, '95, S. 43). Außerdem ist es für Hausfrauen bequemer, nur ein Kind zu haben (Kasten, '95, S. 62). Oft fühlen sich Mütter einer weiteren Belastung auch nicht mehr gewachsen (Kasten, '95, S. 65), sind mit ...

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  • Soziale interaktion

    Einzelkindern werden besonders in zwischenmenschlicher Hinsicht Probleme nachgesagt (Kasten, '95, S. 12). So würden sie in der Schule seltener als andere Kinder als Banknachbar oder Spielkamerad gewählt (Schmidt-Denter, '88, S. 69, nach Miller und Maruyama,'76). Als Jugendliche seien sie in sozial-zwischenmenschlicher Hinsicht weniger engagiert als andere Kinder (Kasten, '95, S. 89). Im Erwachsenenalter seien sie jedoch genauso integriert wie Ge ...

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  • Geschlechtsspezifische unterschiede

    Die bei Einzelkindern besonders intensive Orientierung an den Eltern ist für Mädchen leichter, da sie anlehnungsbedürftiger, die Jungen eher aggressiv, sind. Die Lernwege von beiden sind verschieden (Rossberg, '89, S. 113). So kann ein Mädchen z.B. durch spielerisches Nachahmen der Mutter Fertigkeiten erlernen (Rossberg, '89, S. 114). Typisch für das Verhalten von weiblichen Einzelkindern ist die "Intensität", für das der männlichen Einzelkinder ...

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  • Kinder- und einzelkinderbefragungen

    Die amerikanische Sozialpsychologin Tony Falbo der University of Texas kam zu dem Ergebnis, daß 55% der Einzelkinder äußerten, sie seien lieber ein Einzel- als ein Gecshwisterkind (Rossberg, '89, S. 148). 81% der Einzelkinder stuften sich als optimistisch und 96% als kontaktfreudig ein (Rossberg, '89, S. 150, nach einer Untersuchung von Thomas von Kürthy). Laut einer Befragung der Zeitschrift "Eltern" 1987, bei der 2000 Kinder zwischen 8 und 14 ...

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  • Einzelkinder und erfolge

    Einzelkinder und Erstgebornene sind leistungsorientierter als andere Kinder (Kasten ;#95, S. 100). Amerikanische Studien kamen zu dem Ergebnis, daß sie auch häufiger qualifizierte Schulabschlüsse haben und seltener eine Klasse wiederholen müssen (Kasten, '95, S. 87, nach John G. Claudy, '84). 1989 führte Judith Blake mit 150 000 Kindern und Erwachsenen eine demographische Studie durch, bei der sie für die USA relevante Daten von 15 Jahren mit ein ...

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  • Zur psychischen belastbarkeit von einzelkindern

    Oft kommt es dadurch zu Störungen bei Einzelkindern, daß ihre Eltern versuchen, ihre Probleme anhand des Kinde zu lösen (Lutz, '94, S.71). Auch die "broken-home"-Situation trägt dazu bei, daß Einzelkinder sich häufiger in Psychotherapien befinden (Rossberg, '89, S. 56). Die elterlichen Probleme wirken sich direkt auf die Einzelkinder aus (Rossberg, '89, S. 54, nach von Kürthy), da keine Geschwister, die eine Art "Pufferzone" bilden könnten, vorha ...

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  • Zusammenfassung der trauma-theorie der klassischen tiefenpsychologischen systeme

    S. Freud führt die Hysterie auf sexuelle Traumen in der Kindheit zurück. Er unterscheidet zwischen Phantasieprodukten und Realität der kindlichen Sexualerlebnisse und schreibt dazu: "Es bleibt eine Tatsache, dass der Kranke sich solche Phantasien geschaffen hat, und diese Tatsache hat kaum geringere Bedeutung für seine Neurose, als wenn er den Inhalt dieser Realität wirklich erlebt hätte. Diese Phantasien besitzen psychische Realität im Geg ...

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  • Neuere anschauungen

    Durch die Einführung der psychoanalytischen Methode hatte Freud die Möglichkeit erschlossen, völlig neue und viel tiefer als bisher dringende psychologische Erfahrungen in der Behandlung seelischer Erkrankungen zu sammeln. Die in der mehrjährigen Analyse registrierten Erinnerungen, Phantasien, Träume, Fehlleistungen und Verhaltensweisen eines Patienten liessen mit Hilfe der neuartigen Deutungstechniken Freuds, die einen methodischen Zugang auc ...

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  • Was sind neurosen?

    "Neurosen sind, in Abgrenzung zu Psychosen wie der Schizophrenie und der endogenen Depression, keine psychischen \"Krankheiten\". Sie sind \"Varianten des seelischen Seins\", die aus Anpassungsvorgängen des Individuums an seine Umwelt hervorgegangen sind. Eine Neurose ist sozusagen eine \"Fehlanpassung\", durch die auftretende Probleme nicht gelöst werden, sondern an \"einer anderen Stelle wieder zum Vorschein treten\". Diese Art der Anpassung ...

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  • Die entstehung von empfindungen und wahrnehmungen

    Reiz (physikalisch od. chemisch)  Sinnesorgane  Gehirn  Empfindung  Reaktion Jeder zu starke Reiz löst Schmerz und Leid aus (z.B. ab ca. 120 Dezibel) Jeder Mensch nimmt die Welt nur subjektiv wahr. Die objektive physikalische Außenwelt besteht aus Atomen, Strahlungen und Energie ohne Farbe, Gestalt, Wärme und Kälte. Wir empfinden die Strahlen der Sonne als Wärme, den Lichtstrahl selbst können wir nicht sehen ...

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  • Das sehen

    Welche Farbe gesehen werden, hängt von der Schwingungsfrequenz der Strahlen, die auf die Netzhaut fallen, ab. Man kann Sonnenlicht in einzelne Farbkomponenten zerlegen. Von rot (400 Billionen Hz) bis zu violett (800 Billionen Hz). Langsame Schwingungen (Infrarot) und schnellere (Ultraviolett) führen beim Menschen nicht zu Farbwahrnehmungen. Wenn ein Gegensand alle Strahlen reflektiert, so dass alle auf die Netzhaut fallen, erscheint dieser weiß. ...

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  • Die struktur der wahrnehmung

    DIE GESTALTEN: Wir nehmen Ganzheiten, "Gestalten, wahr z.B. wir nehmen beim Anblick eines Dreiecks keine isolierten Striche wahr, sondern wir sehen ein Dreieck. Die Gestalten besitzen GESTALQUALITÄT. Ein Dreieck bleibt ein solches, egal ob man es groß oder klein zeichnet  Elemente können transportiert werden, die Gestalt bleibt aber gleich Gestalt- oder Kohärenzfaktoren S.64 - Nähe: Elemente, die nah zusammen liegen, wirken stärk ...

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  • Nicht- sensorische einflÜsse auf die wahrnehmung

    Bsp. Glas ist halb voll oder halb leer - je nachdem wie wir eingestellt sind. Einstellungen spielen große Roll bei der Strukturierung unserer Wahrnehmung. Wir treffen eine Auswahl aus den Reizen, die uns umgeben. z.B. man sucht ein Lebensmittelgeschäft auf einer belebten Straße- alle anderen Wahrnehmungssignale treten in den Hintergrund. Bei der Suche wird viel übersehen: Freunde, Häuser, usw. Wir treffen aus einer Vielfalt von Eindrücken eine ...

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  • Bedeutung der wahrnehmungspsychologie in der modernen gesellschaft

    MEINUNGSBILD UND MANIPULATION Um die Einstellungen, Meinungen und Verhaltensweisen der Menschen zu erkunden bedient sich MEINUNGSFORSCHUNG psychologischer Methoden. Darüber hinaus werden Beeinflussungsmethoden ausgearbeitet, um Meinungen zu modifizieren bzw. zu manipulieren. Meinungsforschung: . Untersuchen des Kauf- und Verbraucherverhalten von Bevölkerungsgruppen; Wirkung von Werbemittel von großem Interesse . Wirkung von Medien (Zeitung, ...

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  • Empfindungen-wahrnehmungen

    Reize werden über die Sinnesorgane aufgenommen und an das Gehirn weitergeleitet. Es entsteht eine Empfindung die auch Subjektive Wahrnehmung genannt wird. Darauf folgt eine Reaktion. z.B.: beim zu starkem Reit werden besondere Nervendenden, die Schmerzpunkte angesprochen. Sie lösen Schmerz aus. Es gilt : EMPFINDUNG + REIZ = WAHRNEHMUNG Die Reizschwelle Wahrnehmung funktioniert nur über Sinnesorgane und Rezeptoren die für bestimmte Reize zus ...

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  • Phänomene der wahrnehmung

    Optische Täuschungen Sie kommen in der Natur nicht vor daher erkennen wir sie nicht Wahrnehmung ist gelernt. Umgebung macht Wahrnehmung auch aus. Geometrisch-optische Täuschungen demonstrieren dass die physikalischen und physiologischen Gegebenheiten keineswegs für die gesehene Größe und Form ausschlaggebend sein müssen. Eine Reihe von optischen Täuschungen beweist dass unser Auge nicht in der Lage ist korrekt zu erkennen ob 2 ...

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