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Diese Begriffe beziehen sich auf die Gegenüberstellung der Güter-, Leistungs- und Kapitalströme, die von einer Volkswirtschaft in eine andere fließen. Die Bilanzen werden wie folgt definiert. (Abb. 4)
Im Soll stehen alle Vorgänge die zu Zahlungseingängen führen. Im Haben stehen alle Vorgänge die zu Zahlungsausgängen führen.
. Handelsbilanz: Die Handelsbilanz ist die Gegenüberstellung von Werten der Güterim- und exporte einer Periode. Überwiegen ...
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Die EG- und EFTA-Länder führten Verhandlungen über die Schaffung eines Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR). Dieser EWR soll sich aus den EG-Mitgliedsländern und den EFTA-Ländern zusammensetzen. Diese Länder haben zusammen mehr als 360 Millionen Einwohner und einen 40%-igen Anteil am Welthandel.
Das Ziel des EWR ist eine Verbesserung der Freihandelszone zwischen EG und EFTA. Der EWR ist keine Zollunion und die Staaten beider Zusammenschlüsse hab ...
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1. Europäische Währungsabkommen (EWA)
Ziel ist die Regelung des zwischenstaatlichen Zahlungsverkehrs. Mitgliedstaaten sind alle europäischen Staaten mit Ausnahme des Ostblocks.
2. Europäische Währungsfonds
Ziel ist die Förderung des Saldenausgleichs zwischen den Zentralbanken der EG-Länder und das Erhalten der Funktionstätigkeit des Währungssystems dieser Länder.
3. Internationale Währungsfonds (IWF)
Ziel ist eine enge Zusammenarbeit in alle ...
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2.1 Werkstoffe:
Als Drahtziehwerkstoff wird gewalzter o. vorgezogener Draht verwendet. Außer den Nichtmetallen wird vor allem unlegierter und legierter Bau-, Wälzlager-, Werkzeug- sowie rostbeständiger Stahl gezogen.
2.2 Werkzeugaufbau:
Drahtziehen ist Durchziehen von gewalztem o. vorgezogenem Draht durch ein Ziehwerkzeug (Ziehstein, Ziehring). Die kreisförmige oder anders profilierte Werkzeugöffnung heißt Ziehloch.
Als Ziehsteine w ...
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Präzisionsstahlrohre werden durch warmgewalzten Rohrluppen o. aus in Bandstahl geschweißten Rohren hergestellt. Diese Rohre besitzen nicht die gewünschte Oberflächenbeschaffenheit und Maßgenauigkeit.
Um das Rohr in dem Ziehring einführen zu können, wird eine Ziehangel angeschmiedet, die von der Zange der Ziehmaschine gefasst wird.
Wie Auch schon beim Drahtziehen erwähnt, ist auch hier nach ca. Zügen ein Zwischenglühen zur Beseitigung der Kalt ...
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Als Tiefziehwerkstoffe eignen sich unlegierte Fein- und Feinstbleche mit hoher Bruchdehnung (ÖNORM M3124). Kohlenstoffanteil 0,1%, wenig Phosphor und Schwefel (0,025 - 0,04 %). Feinstbleche sind Bleche unter 0,5 mm Dicke.
4.2 Schmierung:
Durch die Schmierung wird der Ausschußanteil verringert. In vielen Fällen wird der Ziehvorgang erst durch das Schmiermittel ermöglicht. Das Schmieren ist wichtig, da es die auftretende Reibung herabsetzt ...
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Durch wachsende Automatisierung und Anlagenverkettung steigt die Komplexität des Maschinenparks. Damit die kostenintensiven Anlagen einen entsprechend Kapitalrückfluss gewährleisten, ist sowohl die ständige Auslastung als auch Verfügbarkeit zu sichern. Dies ist u.a. durch entsprechende Instandhaltung zu realisieren, die sich zunehmend an den Kriterien Verfügbarkeit und Kosten zu orientieren hat. Nicht Instandhaltung im Sinne von Störungsbeseitigu ...
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Der hohe Automatisierungsgrad der Produktionsmaschinen führt zu komplexen Fertigungsprozessen. Gleichzeitig nehmen Sicherheit und Zuverlässigkeit als Voraussetzung technischer Systeme zu. Zudem wird der Hersteller mit den Wünschen seines Kunden nach nachweisbarer Sicherheit konfrontiert, die in allen Phasen des Produktionsprozesses u.a. Qualität und Einhaltung des Liefertermins gewährleistet. Diese und andere Anforderungen verlangen von den einze ...
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Nachdem im vorhergehenden die Bedeutung der Instandhaltung im Kontext Wirtschaftlichkeit und Qualität angeschnitten wurde, soll zunächst der Begriff Instandhaltung näher erläutert werden.
In der DIN 31 051 steht die Instandhaltung als Obergriff für die Maßnahmen bzw. Funktionen "Wartung", "Inspektion" und "Instandsetzung".
Dieses Maßnahmenpaket ordnet technische Einrichtung nach eigentlicher und tatsächlicher Funktionsfähigkeit; dem Soll- und d ...
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Die Qualitätssicherung im weiteren Sinne umfasst alle Maßnahmen zur Erreichung von Qualität. In ihren Auswirkungen berührt sie die meisten betrieblichen Funktionsbereiche, von der Beschaffung über die Produktion bis hin zur Finanzierung und Organisation. Sie schließt technische, wirtschaftliche, mathematisch-statistische und - bedingt durch die Produkthaftung - juristische Aspekte ein. Auch psychologische und ergonomische Überlegungen spielen i ...
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Hauptziel jedes Unternehmens ist es, die in der betrieblichen Planung festgelegten Sollvorgaben (Gewinnsteigerung, neue Käuferschichten erschlissen etc.) zu erreichen, um auch weiterhin die Existenz und den Erfolg des Unternehmens zu sichern. Dieser Grundsatz zählt auch für den Produktionsbereich. Um Ausfallkosten zu vermeiden, Lieferzeiten einzuhalten usw. muss u.a. die Produktion gesichert sein. Diese Sollvorgaben der Produktion bzw. -Produktio ...
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Ein Konzept zur Verbindung des QM- Gedanken und der Instandhaltung bietet TPM (Total Productive Maintenance - totale produktive Instandhaltung). TPM umschreibt im wesentlichen einen Prozess, durch den die Produktion zuverlässiger gestaltet werden soll. Ein wichtiges Merkmal hierbei ist, dass dieser Mitarbeiter- orientiert ist und Mitarbeiter - gesteuert ablaufen soll. Schlüsselgedanke ist die Vermeidung jeglicher Form von Verschwendung durch un ...
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Der Ansatz stammt ursprünglich aus Japan. Er entwickelte sich aus der Methode der "vorbeugenden Wartung" (Preventive Maintenance), der in den 50 Jahren von der General Electric Corporation praktiziert wurde. Die Japaner übernahmen und entwickelten dieses Konzept weiter, um effektiver produzieren zu können. Dort wird es bereits seit ca. 20 Jahren erfolgreich praktiziert. Der stellvertretende Vorsitzende des Japan Institute of Plant Maintenance wur ...
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Auch wenn das TPM gewisse Parallelen zum QM aufweißt, ist es doch ein eigenständiges Managementkonzept.
TPM befasst sich hauptsächlich mit Anforderungen aus dem Produktionsbereich. Alle Wirkungsverluste sind in zeitlicher, kapazitiver und mengenmäßiger Hinsicht zu vermeiden. Dies bedeutet, dass nicht nur die Instandhaltung sondern alle Unternehmensbereiche sich dem Ziel widmen, die Anlageneffizienz zu steigern.
Es entstehen dadurch Schnittpunkt ...
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Grundsätzlich unterscheidet sich TPM nicht großartig von anderen Ansätzen, geht es hier doch um Kostenreduktion und die reibungslose Gestaltung von Abläufen. Ausschlaggebend sind die Betriebsanlagen, durch Verfügbarkeits- und Leistungssteigerung sowie eine erhöhte Leistungsrate. Umgekehrt gesagt sind die Ziele des TPM folgende:
1. Kein ungeplanter Stillstand
2. Kein von Betriebsanlagen verursachter Defekt
3. Kein Geschwindigkeitsverlust
Das ...
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"Total" schließt alle Aspekte des IH- Systems ein. Nicht nur vorbeugende und vorausschauende Instandhaltung, sondern u.a. auch computergesteuerte IH, IH- Kontrolle und alle anderen IH- Methoden, die zur Verfügung stehen. "Total" bedeutet zudem eine vollständige Beteiligung aller betroffenen Mitarbeiter, nicht nur der IH- Bereichs. Um richtig zu funktionieren, müssen alle beteiligten Mitarbeiter TPM kennen und soweit wie möglich umsetzen.
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Zur Umsetzung dieser Ziele bietet das TPM verschiedene Bausteine, die nicht als Vorgabe sondern als Vorschläge zu verstehen sind. Sie sind der jeweiligen Struktur des Unternehmens anzupassen. Motto bei der Umsetzung des TPM- Ansatzes dabei ist: Trainieren, Motivieren und Unterstützen.
3.5.1 Sieben Stufen zur "autonomen" Instandhaltung
Ein Schlüsselelement von TPM ist die "autonome Instandhaltung". Dies wird interpretiert als eine Gruppe von gut ...
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Bei der Anlage handelt es sich um Produktionslinie, zusammengesetzt aus einer Vielzahl von Hochgeschwindigkeitsmaschinen. Durchschnittlich werden 7.000 Zigaretten pro Minute in einem hochautomatisierten Massenproduktionsprozess hergestellt.
Der Produktionsprozess gestaltet sich folgendermaßen: Ein Endlosstreifen Papier wird von einer großen Rolle in die Maschine eingespeist, und zu einem U- Rohr geformt, in welche Tabak gefüllt wird. Das Papier ...
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Es kommt zu unerwarteten Störungen der Maschinen beim Klebe- und Trennprozess, dessen Ursachen nicht ersichtlich sind. Insbesondere beim Auftragen des Klebstoffs kommt es häufig zu Fehlern. Der Klebstoff wird in diesen Fällen entweder gar nicht oder nur unzureichend aufgebracht, so dass der "rod" auseinander fällt. Dies führt in beiden Situationen zum Stillstand. Daraufhin wird das Instandhaltungspersonal benachrichtigt, um das Problem festzustel ...
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Nach Gesprächen mit dem Instandhaltungspersonal wurde in beiden Fällen Schmutz als Grund für den Ausfall der Maschine ermittelt; obwohl die Maschine in bestimmten Intervallen vorschriftsmäßig gewartet wurde. Die nicht ersichtlichen Störungen wurden durch Schmutz hervorgerufen, der sich z.T. in offenen Baugruppen der Maschinen ansetzte. Auch das Problem der Klebstoffzufuhr wurde durch Schmutzpartikel in der Zuleitung, einer kleinen Röhre verursach ...
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