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  • Zusammenbruch des nationalsozialismus und nachkriegszeit

    Die Handlung des Romans Deutschstunde hat als Hintergrund historisch wahre Begebenheiten und setzt verstärkt das Vorwissen des Lesers voraus. So wird der Verlauf des Zweiten Weltkrieges an kaum einer Stelle ausdrücklich geschildert, er spielt aber in das Geschehen des Romans hinein und ist deshalb für sein Verständnis wichtig. Siggis Geschichte beginnt im April 1943, ein Zeitpunkt, an dem sich im Kriegsgeschehen eine Wende zuungunsten Hitlers v ...

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  • Jens ole jepsen

    Jens Ole Jepsen ist Polizeiposten in der Außenstelle Rugbüll, "der nördlichste Polizeiposten Schleswig-Holsteins" . Informationen zu seiner Herkunft und seiner Kindheit erhält der Leser erst im späteren Verlauf der Handlung, ab Seite 90. Anhand der Fotografien in Jepsens Büro wird der Leser in dessen Vergangenheit eingeweiht. Sein Vater war ein Fischhändler und hatte fünf Kinder, die Familie stammt aus einfachen Verhältnissen. Jepsen wird auf di ...

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  • Siggi jepsen

    Über Siggi erfahren wir im Grunde nur aus seiner Selbstdarstellung etwas über ihn. Doch auch die Diplomarbeit des angehenden Psychologen Mackenroth über Siggi ist bei dessen Charakterisierung hilfreich. In der Selbstdarstellung der Binnenerzählung ist Siggi neun Jahre alt. Er gerät in mehrfachen Konflikt, so soll er einerseits seinen Eltern gehorchen und gegen den Maler und seine Geschwister integrieren, doch diese stehen ihm näher als seine ei ...

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  • Max ludwig nansen

    Nansen, der Maler, ist zusammen mit Jepsen in Glüserup aufgewachsen und ist 8 Jahre älter als dieser. Als Jepsen noch ein Kind war, rettete Nansen ihn vor dem Ertrinken. Als junger Künstler lebte er zusammen mit seiner Frau Ditte in Armut, in der Romanhandlung allerdings führt er ein komfortables Leben, lebt mit Ditte und zwei Adoptivkindern in einem großen Haus auf Bleekenwarf. Nansen ist ein gesprächiger Zeitgenosse, oft diskutiert und zankt e ...

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  • Der begriff der "pflicht" und seine bedeutung im roman

    Der Roman will keine Definition des Begriffes "Pflicht" geben, sondern zeigt unterschiedliche Pflichtauffassungen und die damit verbundenen Verhaltensweisen. Wie schon zuvor angesprochen, wandelt sich die Freundschaft von Jens Ole Jepsen und Nansen durch deren unterschiedliche Auffassung von "Pflicht" in Feindschaft. Jepsen ist Polizist und damit Beamter, er ist an seine Pflicht gebunden und legt Wert auf die peinlich genaue Ausführung eines Bef ...

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  • Eigene meinung zum roman

    Ich habe den Roman freiwillig zum ersten Mal in der 9.Klasse gelesen und fand ihn langweilig und viel zu weitschweifig. Doch als ich ihn aufgrund meiner Facharbeit zum zweiten Mal lesen musste, habe ich meine Meinung geändert. Die Deutschstunde ist im Grunde einfach geschrieben, nicht schwer zu verstehen, die Idee, die hinter dem ganzen Geschehen steckt, ist sehr interessant und auch die Handlung selber ist spannend. Die Passagen, die ich früher ...

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  • Die westdeutsche wirtschaft

    Seit der Gründung des Deutschen Reiches 1871 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 wuchs die Wirtschaft durch ein einheitliches Wirtschafts-, Zoll-, Waehrungs- und Rechtswesens in Deutschland zusammen. Doch der 8. Mai 1945 brachte mehr als das Ende des Krieges, dieser Tag bedeutete ebenso einen tiefen Einschnitt in die wirtschaftlich Entwicklung Deutschland. Ja, man koennte sogar sagen, es war der Anfang einer neuen Epoche! Am Ausgangspunk ...

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  • Der sekundaere sektor

    Das staerkste Wachstum verzeichnete in den Anfangsjahren der Bundesrepublik Deutschland der sekundaere Sektor, was man schon an der Zunahme der Beschaeftigtenzahlen von 1950 bis 1970 erkennen kann: 4 Millionen zusaetzlicher Arbeitsplaetze, von denen 48% im Metallgewerbe, 23% im Elektro- und Feinmechanischen Bereich, 16% in den Branchen Steine, Erden und Chemie und 13% im Baugewerbe geschaffen wurden. Diagramm [2] Zahl der Beschaeftigten in 1 ...

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  • Der primaere sektor

    Seit 1945 bis 1970 hatte sich der Hektarertrag in der Landwirtschaft etwa verdoppelt. Die Gruende dafuer sind sowohl die verstaerkte Duengung (1950: 24 kg N und 25 kg P2O5 - 1972: 80 kg N und 65 kg P2O5)und der Ersatz der Zugtiere durch Traktoren (dabei wurden gleichzeitig 1,5 Mill. ha LN(12) frei). Doch nicht nur die Zugtiere, auch die Menschen wurden durch Maschinen ersetzt. Der Kapitalstock wurde von 70 Mrd. DM 1949 auf 200 Mrd. DM ausgedeh ...

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  • Der binnenhandel

    Im Binnenhandel gab es ebenfalls einige interesante Tendenzen, zum Beispiel wurde mit Erhoehung der Produktion auch der Umsatz gesteigert (1950 = 28Mrd. DM; 1978 =230Mrd. DM; 1984 = 474 Mrd. DM). Waehrend die Zahl der im Einzelhandel taetigen sich von 1950 bis 1984 fast verdoppelte, nahm die Zahl der Geschaefte um 10% ab, was bedeutet, dass sich die Betriebsgroessenstruktur wie auch in der Landwirtschaft veraendert hat: gab es 1957 gerade einmal ...

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  • Der aussenhandel

    Auf der einen Seite des Aussenhandels stehen die Einfuhren, welche sich mit zunehmender Industrialisierung kontinuierlich mit erhoehten, 1986 waren fast 2/3 der Einfuhren Fertigwaren. Auf der anderen Seite stehen die Ausfuhren, die fuer Deutschland weitaus bedeutender sind. Die Exportzahlen stiegen noch drastischer als die Importzahlen. Wobei die wichtigste Exportware inzwischen nicht mehr Steinkohle ist, wie nach dem Krieg, sondern Halb- und Fer ...

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  • Das geldwesen und das bankensystem

    Das Kreditgeschaeft, die Vermittlung des Zahlungsverkehres, die Verwaltung der Einlagen und ihre Anlage sowie sie Kapitalsammlung und Kapitalleitung waren die wichtigsten Aufgaben der Banken, die sie nach der Waehrungsreform 1948 wieder wahrnehmen konnten. Das Geschaeftsvolumen der Banken ist mit der Zeit ebenso angewachsen, wie der Rest, der Wirtschaft: Diagramm [7]: Geschaeftsvolumen der Bankengruppen in der BRD von 1951 bis 1 ...

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  • Der staat als teil der wirtschaft

    Da der Staat ebenfalls grosse Mengen an Geld bewegt, kann man ihn als Wirtschaftsfaktor nicht aus der wirtschaftlichen Entwicklung ausschliessen. Seine Einnahmen bezieht der Staat aus Steuern, die wichtigsten Steuern sind Einkommen-(22) und Lohnsteuer(23), Umsatzsteuer(24), Mineraloelsteuer(25), Gewerbesteuer(26), Koerperschaftssteuer(27), Tabaksteuer(28), Kraftfahrzeugsteuer(29), Vermoegenssteuer(30), Grundsteuer(31), daneben gibt es noch etwa 3 ...

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  • Die schlacht bei mykale und das verhalten der ioner

    Die militärischen Siege der Hellenen in der entscheidenden Phase der Perserkriege 480/79 (Salamis, Plataiai/Mykale) besaßen für spätere innen- und außenpolitische Entwicklungen Griechenlands eine Tragweite, wie sie erst die weiteren militärischen Erfolge der kimonischen Ära hervortreten lassen haben. Besonders das \"Entscheidungsjahr\" (Heinrichs, a.a.O., 2) 479 stellt u.a. einen wichtigen Punkt in der politischen Zugehörigkeit der transägäisc ...

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  • Verhandlungsgang und ergebnis

    Nach dem Sieg bei Mykale kehrte die hellenische Bundesflotte nach Samos zurück, um darüber zu beratschlagen, was mit den u.a. auf die Aufforderung von Leutychides vom Großkönig abgefallenen Ionern geschehen sollte. Eine dauerhafte Wache vor der ionischen Küste als Schutz vor dem erwarteten Gegenschlag der Perser schien notwendig, aber nicht realisierbar. Die Amtsbevollmächtigten der Peloponnesier schlugen daraufhin vor, eine Umsiedlung der Ioner ...

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  • Haltung und motive athens

    D. Lotze stellt treffend fest, daß die Athener Ambitionen des Jahres 479 und während der samischen Konferenz nicht anhand der Kenntnis des weiteren Geschichtsverlaufes beurteilt werden sollten. Auf der Konferenz von Samos vertraten die Athener eine konsequente Haltung gegenüber der Einbindung der Inselioner in die hellenische Symmachie. Ihre Opposition zu den spartanischen Vorschlägen machte ein starkes Interesse gegenüber den Ionern deutl ...

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  • Haltung und motive spartas bzw. der peloponnesier

    Die Preisgabe Ioniens sollte nach Ansicht der Peloponnesier auch die ionischen Inseln einschließen und einen Rückzug auf das um die Kykladen erweiterte Mutterland beinhalten. Nach Einspruch der Athener gegen diesen Vorschlag fügten sich die Spartaner dem athenischen Veto, Athen wurde Schutzmacht der Ioner. Sparta hegte zwar wohlbegründete Bedenken gegen daraus resultierende, weitere Beteiligungen in Übersee und einem Machtzuwachs Athens, es war ...

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  • Fortgang der operationen bis zur belagerung von sestos

    Nach der samischen Flottenkonferenz segelten die Hellenen über Lekton nach Abydos am Hellespont, um dort die vermuteten Brücken der Perser abzureißen. Entgegen ihren Erwartungen waren diese jedoch schon abgebrochen, woraufhin die Peloponnesier unter Leutychides beschlossen, nach Hellas zurückzufahren. Die dem Kommando des Xanthippos unterstehenden Athener und die dem Bund gerade beigetretenen Nesioten faßten im Gegensatz dazu den Beschluß, ein ...

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  • Bedeutung der konferenz von samos

    Abschließend ist festzustellen, daß die anfänglich als Schlag gegen die das Mutterland bedrohende persische Reichsflotte geplante Ionienfahrt durch die samische Flottenkonferenz eine neue Bedeutung erhielt. Während sich für Athen eine Entwicklung zur Flottenhegemonie abzuzeichnen begann und sich die Machtverhältnisse aufgrund der Aufnahme der Inselioner in die hellenische Symmachie deutlich zugunsten Athens verschoben, ist bezüglich Sparta zu ...

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  • Die ersten bahngesellschaften und die netzentstehung

    Die große S-Bahn Geschichte begann 1838 mit der Eröffnung der Eisenbahn Berlin - Potsdam. Danach entwickelten sich zahlreiche Bahngesellschaften, die ihr Ausgangspunkt in Berlin hatten und ihren Kopf-Endbahnhof in einem anderen Stadtteil besaßen. Im September 1851 ist für den Güterverkehr zwischen den einzelnen Kopfbahnhöfen Berlins die erste Berliner Stadtbahn gegründet, sie verbindet folgende Kopfbahnhöfe : Stettiner, Hamburger, Potsdamer und A ...

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