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Durch die Vorgänge der Degradation in den verschiedenen Ökosystemen können für den Menschen wichtige Ressourcen beträchtliche Schäden nehmen.
Diese Ressourcen bestehen hauptsächlich aus Pflanzendecke, Boden, Wald und Wasser.
Die Pflanzendecke ist in relativ kurzer Zeit regenerierbar, sofern keine komplette Zerstörung vorliegt, wobei natürlich die geschädigten Bäume, eine weitere wichtige Ressource, ausgenommen sind, da ihre Regenerationszeit ...
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Die durch Desertifikation entstandenen und weiterhin entstehenden Schäden in den verschiedenen Ökosystemen haben fast immer unmittelbare Folgen für Familien, ethnische Gruppen, Siedlungsgemeinschaften, nomadischen Stammesverbänden und die Bevölkerung im Allgemeinen.
Sie bestehen im wesentlichen aus Einbußen bei den Ernteerträgen durch Verlust der Bodenfruchtbarkeit, Fehlernährung, Hunger, Landflucht, und Gefährdung de zu erwirtschaftenden Eink ...
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Die Fehlernährung und Hungersnöte entstehen durch die Vertrocknung des Ackerlandes. Dadurch gehen wichtige Nahrungsmittel verloren und auch das Saatgut für die nächsten Jahre ist stark gefährdet. Außerdem steht den einzelnen Bauern durch die Vertrocknung weniger Ackerland zur Verfügung.
Des weiteren wird die Steigerung oder Stabilisierung der Nahrungsmittel gefährdet, welches besonders wichtig für die Ernährungssicherung ist.
Die Fehlernähru ...
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Ein weiteres großes Problem, dass durch die Desertifikation hervorgerufen wird ist die Landflucht. Die Menschen wandern in großen Teilen aus den von Desertifikation betroffenen Gebieten in die Randgebiete von Städten, wo sie als Randgruppen in slumähnlichen Verhältnissen ohne Ver- oder Entsorgungsvorrichtungen hausen.
Dieses hat wieder die Förderung der Desertifikation zur Folge, da die Menschen, wie an anderer Stelle schon erwähnt, Holz zum Ü ...
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Die Desertifikation ist auch eine Ursache für die Entstehung sozialer Spannungen. In Afrika wurden die Grenzen nicht der Landschaft oder der in den Gebieten lebenden Menschen geschaffen. Die Nomaden können so kaum noch legal ihre Wohnstandorte wechseln, was wiederum die Überanspruchung des Bodens zur Folge hat.
Weiterhin entstehen in den durch die Landflucht entstandenen Slums soziale Spannungen, wobei auch noch ethnische und religiöse Umständ ...
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Obwohl die Folgen der Desertifikation für den Menschen so offensichtlich und schwerwiegend sind, werden selten von den zuständigen Regierungen eigene Anstrengungen unternommen, wirtschaftliche Hilfsmaßnahmen in solchen Gebieten durchzuführen. Die Gebiete liegen oft zu weit vom Zentrum entfernt und können wenig oder nichts zur allgemeinen Wirtschaft beitragen. Auch werden die betroffenen Bevölkerungsschichten oder -gruppen meist nicht von der R ...
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Die einfachste Vorbeugung ist die Umstellung des Anbauproduktes an die Bodenverhältnisse. Dadurch wird der Boden nicht unnötig belastet und ausgedörrt. Die Bodenfeuchtigkeit muss erhalten und der Bodenabbau gestoppt werden. Durch kleine Erdwälle bzw. vegetative Schutzmaßnahmen wie Baumstreifen wird die Erosion verhindert. Diese Baumstreifen bieten außerdem auch noch Schutz gegen Winderosion und fördert den Erhalt der Bodenfruchtbarkeit.
Bei be ...
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Nicht überall sind die Kenntnisse über die großen Weideflächen und ihre Nutzgrenze wirklich bekannt. Die Einwohner müssten informiert werden und durch besseres Wissen Fehler in der Tierhaltung erst gar nicht begehen. Vorsicht ist besser als Nachsicht und so sollte man versuchen, die Natur nur in angemessener Weise zu nutzen.
Gerade in der Vorsorge kann auch das Ausland aktiv helfen. Spezialisten klären über Risiken und Fehler auf und helfen ...
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Mit der UN Konferenz über Desertifikation (UNCOD) 1977 in Nairobi wurde die Weltöffentlichkeit erstmals mit diesem Thema konfrontiert. Obwohl schon damals der Einfluss des Menschen als wesentliche Ursache bekannt war, wurde dieser Erkenntnis in Praxis kaum berücksichtigt. Desertifikation wurde als Ergebnis der Entwaldung betrachtet, nicht aber als Folge weitaus komplexerer Zusammenhänge. Erst seit den späten 80er Jahren wird den Rahmenbedingung ...
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Im absolutistischen Staat (unbeschränkte Herrschergewalt) war die Bevölkerung in Stände klassifiziert, wie es in den Köpfen der Briten noch heute der Fall ist. Es waren dies Adel + Geistlichkeit, Freie und Unfreie. Letztere wurden auch als Bürgertum und Bauernschaft bezeichnet.
Von uns heute allenfalls noch unausgesprochen gedacht, proklamieren die 'Nichtkontinentler' unverfroren die Abstempelung in Upper-, High-, Middle- or just Working ...
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Ganze Organisations- und Beziehungsnetze wurden aufgebaut, zunftmässige Klasseneinteilungen vorgenommen und ordentliche Verschwörungen abgehalten. Neulinge erhielten eine 'Ausbildung' und hatten den berüchtigten Spitzbubeneid abzulegen. Ja, denn Raub- und Beutezüge mussten gut vorbereitet sein ! Die Räuber und Diebe übten Raub und Diebstahl als regelrechte Berufe aus, wie wir sie von den englischen Schmugglern her kennen. "Es gibt keine ...
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Aussehen:
- hässlich: -Lappländersnase, Mohrenmaul, und Hottentottenaugen,
Charaktereigenschaften:
kalt und hölzern, widerwärtig heuchlerisch und hinterlistig, - verachtet die Religion und ihre Wertvorstellungen, - beherrscht ausgemachte Berechnung
gänzlich fehlende Liebenswürdigkeit und Mangel an Gemüt
Besonderes:
. Durch spitzbübische Künste, unter jeglicher Missachtung des menschlichen und ...
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Aussehen: Charaktereigenschaften:
alt, schwächlich, blass - leichtgläubig, denkfaul, jammerhaft
Besonderes:
Nach erhaltener Nachricht über Karls Tod , wirft der Graf dem Franzen vor, ihn zum Fluche veranlasst zu haben. "Scheusal, tausend Flüche donnern dir nach ! Du hast mir meinen Sohn aus den Ar ...
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1. Akt, 2. Szene
In der Schenke an der Grenze zu Sachsen sitzt Karl von Moor in ein Buch vertieft. Der 'Projektemacher' Moritz Spiegelberg bei einem Bier daneben. Karl, der bestimmt ein wildes Leben geführt hat legt angewidert sein Buch zu Seite: "Pfui über das schlappe Kastratenjahrhundert zu lesen, zu nichts nütze, als die Taten der Vorzeit wiederzukäuen und die Helden des Altertums mit Kommentationen zu schinden und zu verhunzen mit T ...
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Gemeinschaft:
(Verschleierung sozialer Gegensätze). Diese Ideologie konnte am Nationalismus anknüpfen und somit natürlichen Bedürf¬nissen entgegenkommen.
Aggressive Zuspitzung im Rassismus, mit dem Ziel der Unterwerfung anderer Völker, bot auch den bürgerlichen Mittel¬schichten Aussicht auf Profit.
Führerprinzip:
umfaßte Familie, Verwaltung, Wirtschaft, Militär. Die Bereitschaft zu autoritären Denkstrukturen hatte die Ursache vor allem in de ...
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Zusammenfassung:
Die Kehrseite der wirtschaftlichen Blütezeit nach 1945 war die weitgehende Verdrängung der nationalsozialistischen Vergan¬genheit. Man stellte die Geschehnisse häufig mit Hilfe von Natur¬metaphern als irrationales schicksalhaftes Ereignis dar und leug¬nete damit den konkreten Anteil einer großen Zahl von Menschen am Zustandekommden und an den Verbrechen der NS-¬Diktatur. (Vgl. Alexander Mitscherlich: \"Die Unfähigkeit zu traue ...
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(Klaus Zeyringer: Innerlichkeit und Öffentlichkeit. Österreichische Literatur der achtziger Jahre. Francke Verlag, Tübingen 1992.)
In den achtziger Jahren entsteht eine Vielfalt von literarischen Auseinandersetzungen, die mit folgender Kapitelüber¬schrift ge¬kennzeichnet werden kann: \"\'Nicht verdrängen - nicht gewöhnen\': Gegen das Vergessen - gegen die Opfertheorie\" (K. Zeyringer: In¬nerlichkeit und Öffentlichkeit. 1992.)
Die Verdrängung ...
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In den zwanziger und dreißiger Jahren bildete sich in den meisten europäischen Staaten neue politische Bewegungen, die heute unter dem Sammelbegriff "Faschismus" zusammengefaßt werden. Der Nationalsozialismus war eine rechtsradikale Bewegung in der Weimarer Republik, die sich vor allem in der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) unter der Führung Adolf Hitlers (1889 - 1945) bildete. Die Machtübernahme durch die NSDAP 1933 fü ...
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Die Hauptfigur des Romans ist der 21-jährige Siggi Jepsen, der während der Jahre 1952 - 1954 in einer Anstalt für schwer erziehbare Jugendliche eine Strafe wegen Bilderdiebstahls absitzt. An einem Freitag muss er einen Aufsatz mit dem Thema "Die Freuden der Pflicht" schreiben. Doch Siggi gibt ein leeres Heft ab, da ihm zuviel zu diesem Thema einfällt, als dass er es in einer Stunde zu Papier bringen könnte. Als Strafe für diese Arbeitsverweigerun ...
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Deutschstunde ist eine Rahmenerzählung, wobei in der Literatur unter Rahmenerzählung eine Erzählform gesehen wird, in der eine oder mehrere Erzählungen in eine umgebende Erzählung eingebettet sind .
Die Handlung des Rahmens in Lenz` Roman spielt auf einer Insel in Hamburg, gelegen an der Elbe, genauer gesagt in einem Heim für schwer erziehbare Jugendliche, später in Hamburg selber und zwar in der Zeit von 1952 bis 1954.
Die Binnenerzählung da ...
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