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  • Beschichten von papier und textilien

    Durch Beschichten kann man diese Werkstoffe undurchlässig gegen Wasser, Öle und Fette machen. Außerdem wird ihre Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Beanspruchungen erhöht. Meist werden mehrere Beschichtungen hintereinander aufgetragen, der Vorstrich soll gut haften, der Mittelstrich ist der Träger der Beschichtung (er enthält Farb- und Füllstoffe) und der Schlußstrich gibt das endgültige Aussehen. Die Stoff- oder Papierbahnen laufen unter ...

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  • Beschichten aus dem breiigen oder pastösen zustand

    Auf die saubere und leicht aufgerauhte Oberfläche wird eine breiige Masse aus anorganischen, nichtmetallischen Stoffen aufgetragen und im Brennofen eingebrannt. Email besteht aus einem Gemisch von Silikaten, Boraten und Aluminaten sowie weiteren Rohstoffen. Das Grundemail enthält bestimmte Haftoxide, um eine gute Bindefähigkeit mit dem Metall zu erreichen. Das Werkstück wird in die Schlichte getaucht, sie wird mit dem Pinsel aufgetragen oder ...

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  • Beschichten aus dem ionisierten zustand

    Hier muß zwischen anorganischen nichtmetallischen und metallischen Schichten unterschieden werden. Beide Arten können durch chemische bzw. elektrochemische Verfahren aufgebracht werden (Abbildung 4). Bei metallischen Überzügen unterscheidet man stromlose Metallabscheidung und galvanische Abscheideverfahren. Auf den Grundwerkstoffen bildet sich eine Metallschicht aus, wenn das Grundmetall in bestimmten Lösungen eintaucht. ...

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  • Oxidschichten

    . Natürliche Oxidation Eine Oxidhaut entsteht in folgenden Fällen: Bei einigen Metallen, z. B. Aluminium, Blei, genügt bereits die natürliche Atmosphäre. Durch die Reaktion wird auf dem Trägermetall die Schichte fest verankert, sie bildet einen guten Haftgrund für Anstriche. Die Oberfläche muß vorher fettfrei und metallrein sein. . Brünieren Die Ausbildung der Schichte erfolgt bei niedriger Temperatur in einer wäßrigen Lösung von Eisench ...

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  • Phosphatieren

    Die Herstellung einer Phosphatschicht ist eines der wichtigsten Schutzverfahren bei Stahl. Aus einer sauren Lösung werden auf der Stahloberfläche verschiedene Phosphate abgeschieden, und zwar aus Mangan-, Zink- und Eisenphosphaten. Man spricht von Dünschichtphosphatierverfahren oder Kaltphosphatierungen, auch von Bondern. Es gibt hier eine Reihe von verschiedenen Verfahren (DIN 50942, Verfahrensgruppe AmF), die bei 290 bis 370 K (20 bis 100 °C ...

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  • Chromatieren

    Zink, Kadmium und besonders Magnesiumlegierungen sind auch chromatierbar. Zinn und Kupfer sowie Kupferlegierungen können durch Lösungen mit Natriumchromat bzw. Kaliumdichromat und noch mit anderen Zusätzen geschätzt werden. Anorganische, elektrolytische Beschichtung . Elektrophosphatieren Durch den elektrischen Strom kann die Phosphatschicht noch wesentlich verstärkt werden. . Eloxalverfahren Eine weitere Oxidschichtaufbringung stel ...

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  • Aufbringen von metallschichten auf anderen metallen bzw. werkstoffen durch chemische lösungen

    Ist das Überzugsmetall unedler als das Grundmetall, wird zuerst das Überzugsmetall aufgelöst. Je weniger Poren die Überzüge haben, um so besser ist die Schutzschicht. Allgemein liegt die Badtemperatur zwischen 290 und 350 K (18 und 75 °C), die Badspannung zwischen 0,3 und 6 Volt und die abgeschiedene Menge zwischen 0,04 (Chrom) und 4,0 (Silber) Gramm/Ah. Die wäßrige Lösung oder auch die Salzschmelze enthält in lonenform das Metall. Das Üb ...

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  • Aufbringen von metallschichten auf anderen metallen durch elektrochemische verfahren

    Elektroplattieren (Galvanisieren) Bei der nächsten großen Gruppe, beim sogenannten Galvanisieren oder Plattierverfahren, wird das Überzugsmetall durch elektrischen Strom in geringer Dicke aus Salzbädern auf den Grundmetallen abgeschieden. In Bädern werden die Werkstücke als Kathoden eingehängt, auf der anderen Seite das Abscheidungsmetall als Anode. Auf der einen Seite gehen die Metallionen in Lösung und scheiden sich auf der anderen Seite, ...

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  • Galvanisierung

    Die "Galvanisierung", wie die Werkstatt zum Galvanisieren heißt, ist für kleine Werkstücke mit Glocken- oder Trommelapparaten (Abbildung 5) ausgerüstet. Es ist weiters üblich, Becken mit den verschiedensten Flüssigkeiten Elektrolyt, Spülwasser, Neutralisierungswasser usw. nebeneinander zu stellen oder die Werkstücke in Körben einzutauchen. Von diesen Bädern ist es nur ein kleiner Schritt zu automatischen Beschickungsanlagen von Karusselautoma ...

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  • Beschichten aus dem festen (körnigen) oder pulvrigen zustand

    Die Verfahren dieser Gruppe zeichnen sich dadurch aus, daß das Beschichtungsmaterial in Pulverform oder in körniger Form aufgebracht wird und entweder durch Kraft oder durch Wärme auf dem Grundmetall haftet. Mitralverfahren Die Werkstücke werden in einer Trommel bewegt; ein wäßriges Medium enthält pulverförmiges Zink, zusätzlich kleine Prallkörper und bestimmte Chemikalien als "Promotor". Nach einer Stunde Trommeln ist das eingesetzte Zinkp ...

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  • Bedürfnis

    Bedürfnis = Empfinden eines Mangels mit dem Bestreben, diesen zu beheben. Die Bedürfnisse sind wichtig bei Fragen nach der Motivation, der Zufriedenheit, des Arbeitsverhaltens und der Arbeitsleistung. Die Bedürfnispyramide nach Maslow 5. Bedürfnis nach Selbstverwirklichung 4. Wertschätzungsbedürfnis 3. soziale Bedürfnisse 2. Sicherheitsb ...

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  • Motive (beweggründe)

    Motive bewegen den Menschen dazu, etwas Bestimmtes zu tun. Zweck ist die Erreichung eines Zieles. . Primäre Motive sind unmittelbar auf die Befriedigung physischer Bedürfnisse ausgerichtet. z.B. Versorgung mit Nahrungsmitteln, Sauerstoff . Sekundäre Motive sind erlernt und nehmen in unserer Gesellschaft immer größere Bedeutung ein. z.B. Prestigemotive, hohes Einkommen Die Primärbedürfnisse müssen befriedigt sein, bevor sich der Organis ...

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  • Der motivationsprozeß

    Anreize Motiv Motivation Verhalten bzw. Handlungen Ziele Anpassung Bereits vorhandene Motive werden in einer bestimmten Situation aktiviert, die als Anreize bezeichnet werden. Die durch Anreize motivierten Motive bestimmen für eine gewisse Zeit das menschliche Verhalten mit dem Anliegen, gesteckte Ziele zu erreichen. Für das Verhalten sind nur diejenigen Anreize bestimmend, die eine Befriedigung der aktuellen Bedürfn ...

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  • Motivation im wertewandel

    Der Wunsch nach Geld wurde lange Zeit als einziges Motiv für berufliche Arbeit angesehen (homo oeconomicus). Es wurde versucht, hohe Leistung durch  Rationalisierung  Personalauslese  finanzielle Anreize zu erreichen. Diese Erklärung wurde als nicht ausreichend erkannt. In den hochentwickelten Industrienationen wird berufliche Arbeit von fast allen als eine gesellschaftliche Norm erkannt. Ein guter Job wird heu ...

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  • Die rolle

    Die Rolle ergibt sich aus einer Menge von zwingend angesehenen Erwartungen aufgrund der Position einer Person. Beispiele: Mutterrolle: Von einer Mutter wird ein bestimmtes Verhalten erwartet. Position im Unternehmen: Eine Person muß sich darüber im klaren sein (dies kann durch Unterricht erfolgen), was sie in einer gegebenen Situation tun soll und was nicht. Die mit einer Rolle verbundenen Verhaltensverpflichtungen sind meist nicht o ...

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  • Sanktionen

    Sanktionen werden durch Rollengeber (Normgeber) angekündigt für (oder gegen) ein Verhalten, das mit Bestrafung oder Belohnung verbunden ist. Inhalt der Sanktionen und das Gewicht der Sanktionsdrohung hängen von den Macht- bzw. Herrschaftsverhältnissen in einem sozialen System ab. Sanktionen sollen ein mögliches abweichendes Verhalten verhindern. Eine Bestrafung soll ein nicht der Rolle entsprechendes Verhalten auslöschen helfen. Andererseits ...

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  • Leistungsfaktoren

    Damit die Aufgabe anforderungsgerecht erfüllt werden kann, müssen die Arbeitsmethoden beherrscht werden. Die Arbeitsorganisation muß die Voraussetzung dafür schaffen. Die Beherrschung der Methoden setzt Kenntnisse und Fähigkeiten voraus. Motive bestimmen die Leistung wesentlich mit. Das Leistungsverhalten wird daher bestimmt durch  Motivation  Kenntnisse  Fertigkeiten Beispiel: Ein bestimmtes Leistungsverhal ...

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  • Die zweifaktentheorie der arbeitszufriedenheit von herzberg

    Die bekannteste Theorie zum Thema Arbeitszufriedenheit ist die sogenannte Zweifaktentheorie von Herzberg. Sie ist auch eine wichtige Theorie der Arbeitsmotivation. Sie hat die Gestaltung von Arbeitsplätzen erheblich beeinflußt. Defizitmotivation wird befriedigt durch Vermeidung von umweltbedingtem Leid. Die Befriedigung dieser Form der Motivation erfolgt in Organisationen durch die sogenannten Hygienefaktoren. Hygienefaktoren:  F ...

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  • Gruppe

    4.1 Einführung Gruppe, einer der Grundbegriffe der Soziologie mit dem ein Zusammenschluß einer Anzahl von Personen (mindestens jedoch drei Personen), die regelmäßige, zeitlich relativ beständige Kontakte miteinander haben, bezeichnet wird. Eine Gruppe ist ein für den Einzelnen überschaubares soziales Gebilde, das sich von anderen sozialen Gebilden (anderen Gruppen, der Gesamtgesellschaft) durch spezifische Merkmale abhebt. 4.2 Merkmal ...

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  • Informale organisation

    5.1 Einführung Der Begriff der informalen Organisation Unter informalen Erscheinungen versteht man die nicht durch betrieblich-organisatorische Regelungen bestimmten menschlichen Verhaltensphänomene. 5.2 Informale Gruppe Die informale Gruppe im Betrieb ist zusätzlich dadurch gekennzeichnet, daß ihre Beziehungen formal in der Organisation nicht geplant sind. Wichtige Gründe für die Bildung sind  gegenseitige Sympathien der Mit ...

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