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  • Die rede des marius vor der volkversammlung (85):

    Ich weiß, Bürger, daß die meisten sich nicht mit denselben Mitteln bei euch um die Befehlsgewalt bewerben und sie, nachdem sie sie erlangt haben, ausüben: zuerst sind sie einsatzbereit, zurückhaltend, bescheiden, dann führen sie ein Leben in Untätigkeit und Überheblichkeit. Aber mir erscheint das Gegenteil richtig: Denn da der Staat als ganzer bedeutender als das Konsulat oder die Prätur ist, muß jener mit (umso) größerer Sorgfalt verwaltet wer ...

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  • Charakteristik des sulla (95):

    Übrigens, während sich diese Sache ereignete, kam der Quästor Lucius Sulla mit einer großen Zahl Reiter ins Lager; damit er diese in Latium und bei den Bundesgenossen ausheben konnte, war er in Rom zurückgeblieben. Aber da uns der Zusammenhang an diesen so großen Mann erinnert hat, scheint es passend, über dessen Wesen und Lebensart mit ein paar Worten zu sprechen. Wir haben nämlich nicht die Absicht, an einer anderen Stelle über die Taten S ...

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  • Gefangennahme iugurthas (113):

    In dieser Nacht, die dem zum Gespräch bestimmten Tag vorausging, soll Bocchus (=der Maure), nachdem er die Freunde kommen ließ, aber seinen Beschluß sofort wieder änderte und die übrigen wegschickte, angeblich viel bei sich selbst überlegt haben, im Mienenspiel, im Blick und in der Bewegung des Körpers gleich wie im Geist unruhig, was nämlich, obwohl er so schwieg, das Verborgene in seinem Herzen offenbarte. Dennoch befahl er schließlich, Sulla ...

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  • Marius, der retter roms (114):

    Zur selben Zeit wurde mit den Galliern von unseren Feldherrn Q. Caepio und Cn. Manlius unglücklich gekämpft. Aus Angst davor erzitterte ganz Italien. Von damals bis in unsere Tage waren die Römer dieser Ansicht: Alles andere beuge sich ihrer Tapferkeit, mit den Galliern (aber) würden sie um das Leben, nicht um den Ruhm kämpfen. Aber nachdem gemeldet worden war, daß der Krieg in Numidien beendet sei und man Iugurtha in Fesseln nach Rom bringe, ...

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  • Die politische szene:

    Die letzte Epoche der römischen Republik wird allgemein verurteilt, da sie als stürmisch und verdorben gilt. Man spricht auch von Dekadenz, jedoch andererseits war diese Epoche auch eine Zeit der Freiheit, der Lebenskraft und der Neuerung. So erlangten zum Beispiel die Frauen zu jener Zeit ein hohes Maß an Freiheit. Es war leicht und üblich eine Ehe zu scheiden, und nicht immer war der Mann der Initiator der Scheidung. Diese liberale und mens ...

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  • "bellum iugurthinum" - krieg:

    Die Bellum Iugurthinum ist ein Werk, das von der Person und vom Leben des numidischen Fürsten Iugurtha handelt. Doch es ist keineswegs eine Biographie, sondern der Bericht über einen auswärtigen Krieg, der schreckliche und tiefe Auswirkungen auf die römische Innenpolitik hatte. In der Tat leitete er das Bellum Italicum, den Bürgerkrieg zwischen Marius und Sulla und die Diktatur Sullas ein. Das Bellum Iugurthinum beginnt mit einem Proömium, da ...

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  • "bellum iugurthinum" - politik:

    Für das "Bellum Iugurthinum" Sallusts ist auf jeden Fall kennzeichnend, daß es vorurteilsfrei ist und nicht durch eine parteiliche Einstellung verdreht ist. So wird zum Beispiel die Leistung von Metellus gebührend anerkannt und die des Marius nicht überbewertet. Außerdem wird auch nicht an der geschickten Diplomatie Sullas gezweifelt. Im Bellum Iugurthinum erfahren wir auch einiges über die Oberbefehlshaber des Feldzuges. Der erste Anführer w ...

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  • C. marius:

    Am Anfang des ersten Jahrhundert vor Christus hatte Rom mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. So kam es zum Beispiel zu einem Ausbruch von Gewalttätigkeiten in Italien und im Osten oder zu zwei Bürgerkriegen innerhalb der ursprünglichen römischen Bürgerherrschaft. Der Hauptgrund für die Streitigkeiten war allerdings Iugurtha, ein Potentat aus Numidien, der Rom zu lange provoziert hat. Infolgedessen erklärte Rom ihm 112 den Krieg. Im Jahre 107 ...

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  • Italien zerbricht:

    Der Konsens, der Italien unter römischer Führung geeinigt hatte, und der schon zuvor Risse bekommen hat, brach nun komplett zusammen. Die Italiker hatten mit den Römern Seite an Seite gekämpft, um ein Reich im Mittelmeerraum aufzubauen, das nun Rom allein gehörte. Als die Oberschicht der Italiker begann, eine starke Abneigung gegen die Abhängigkeit von Rom zu entwickeln, kam der Gedanke auf, den Italikern römische Bürgerrechte zu verleihen. Die ...

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  • Gallierexkurs und herrschafts¬rechtfertigung

    Im Gallierexkurs, beil. Gall. VI,l1,13,20, schreibt Caesar unter anderem folgendes: In Gallia non solum in omnibus civitatibus atque in omnibus pagis partibusque, sed paene etiam in singulis domibus faationes sunt; eorum hominum, qul aliquo sunt numero atqtie honore, genera duo sunt; nam plebs paene servorum habetur loco. Habent legibus sanctum, si quis quid de re publica a finitimis rumore ac fama acceperit, ut ad magistratum deferat nev ...

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  • Griechische & roemische goetter

    Die griechen verehrten nicht, wie bei Juden oder Christen, einen einzelnen Gott, sonder viele Goetter, die eine grosse Goetterfamilie bildeten. Sie wohnten, wie Sagen und Erzaehlungen berichten, auf dem Olymp, welcher ein grosser hoher, schneebedeckter Berg im Norden Griechenlands ist. Spaeter wurde dieser \"Wohnsitz\" allerdings nicht mehr erwaehnt. Kurze Vorstellung der einzelnen wichtigsten Goetter. Zeus: Z. war der Herrscher unter ...

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  • Herakles

    (Herakles)F. Wallesch 2001Geburt. Kind von Zeus und Alkemene (Königin v. Athen)>Alk. Ist frau v. Amphitryon . Hera hasste Alkemene und Herkules dem v. Zeus grosse Zukunft offenbart wurde. Alkemene hatte Angst vor Hera >Alk. Lässt Herk. Auf dem Heraklesfeld aussetzen. Athene fundet herk. Als sie mit Hera spazierengeht. Ath. Überredet Hera, den Kleinen zu stillen, aber Herk. Nuckelt Sehr viel stärker als norm. Babys> Hera lässt ihn vor Schreck fa ...

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  • Herakles -

    (lat. Hercules) Der Name Herakles bedeutet Heras Ruhm. Er war der Sohn des Zeus und der Alkmene, der Gattin des Amphitryon. Hera hasste dieses Resultat eines Seitensprunges und sandte ihm deshalb zwei Schlangen in die Wiege. Er erdrosselte diese mit bloßen Händen. Als ihm eines Tages sein Musiklehrer Linos ungerechtfertigterweise bestrafte erschlug er ihn. Daraufhin schickte ihn sein Stiefvater zu den Gebirgshirten um seine Kräfte an den ...

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  • Homer

    - vieles nur durch Erzählungen und Legenden überliefert und deshalb keinesfalls zweifelsfrei - geb. 2. Hälfte d. 8. Jh. v. Chr. unehelich von Mutter Kretheis - In Smyrna am Fluss Meles, ionisch äolische Grenzgebiet Kleinasiens ( es stritten sich viele Städte darum welche Homers´ Geburtsstadt ist) - Getauft auf Namen Melesigenes ( bed.: " der für seine Familie sorgt") - Wurde vom Stiefvater streng erzogen - Machte später Ausbildung als ...

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  • Die ilias

    - ältere Werk v. Beiden - abgeleitet vom griech. Namen für Troja: Ilion - Proömium ( Einleitung) stellt die handelnden Personen u. d. Inhalt kurz dar - Handlung spiet im letzten Jahr d. Trojanischen Krieges, der auch Hintergrund für Haupthandlung ist ( griech. Belagerer kämpfen gegen troische Verteidiger) - Haupthandlung wird von vielen Nebenhandlungen unterbrochen, die verschiedene Helden, die von Göttern abstammen, in Zweikämpfen zeigen - ...

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  • Die odysseia

    - griech.: Odyssee = lange Reise mit vielen Abenteuern und Schwierigkeiten - zweitältestes Werk der griech. u. abendländisch. Literatur - entstand spätestens um 700 v. Chr. - Handlungszeit: nach Ende des Trojanischen Krieges; Berichtszeit: 40 Tage - Handlungszeitraum: 10 Jahre; Umfang: 24 Bücher (12200 Hexameterversen) - Odysseus war König bevor er - Inhalt: Irrfahrten des Odysseus, griech. Held, bevor er nach 20 Jahren nach Hause zur ...

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  • Q. horazius flaccus

    Er wurde 65 v. Chr. in Venuzia in der Nähe von Rom geboren und starb 8 v. Chr. in Rom. Sein Vater war Sklave gewesen, der freigelassen wurde. Vater wurde als Freigelassener Immobilienspekulant und machte viel Geld. So konnte Horaz eine gute Ausbildung in Rom, Athen (Philosophie) und Kreta und Rhodos (Rhetorik) erhalten. Nach der Ermordung Caesars trat er in das Heer der Caesarmörder als Offizier ein und nahm an der Schlacht von Phillipie in ...

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  • Iphigenie auf tauris

    I.= verschmäht List und Betrug, sie vertraut auf die Kraft der Wahrheit. T. ist unter dem Bann von I. zu einem Herrscher mit Gefühl für Hohes und Edles geworden. P. herrscht der natürliche Sinn für das Praktische, Schlauheit, Lebensnähe und Tatkraft vor. O. steht unter dem Bann des Schicksals seines Geschlechtes wie auch Iphigenie. Istammt als Tochter des Agamemnon und der Klytämnestra aus dem Geschlecht der Tantaliden, auf dem der Fluch ...

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  • Hesiod von askra ( ca. 700 v. chr.)

    . Lehre der Abwehr eines Angriffs auf die Gerechtigkeit durch Taten. . í ist "weisender" Ausspruch eines richtenden Menschen und damit willkürlich und fehlbar  römisches "ius", das zwar von Obrigkeiten kontrolliert wird, aber unabhängig von ihnen ist und eigene, unpersönliche "Macht" hat. . durch í kann sich der Mächtige Vorteile verschaffen  "gerades" und "ungerades, krummes" = ...

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  • Sophisten

    (Gorgias,Protagoras,Prodikos,Hippias,Trasymachos,Kallikles,Euthydemos) . geistiger Angriff auf die Gerechtigkeit (Erkenntnisse des empirischen Geistes) . Mensch hält sich an die Gerechtigkeit aus Schwäche  Glaube an Überlegenheit der Gerechtigkeit ist in Gefahr. . Gerechtigkeit als Mittel für die Mächtigen, ihre Vorteile zu sichern, und als Mittel für die Schwachen gegen das natürliche Recht des Stärkeren, aber auch Schwäche / Unvermö ...

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