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Als Eutrophierung bezeichnet man den Übergang eines Gewässers von einem nährstoffarmen (oligotrophen) in einen nährstoffreichen (eutrophen) Zustand. Dies ist ein natürlicher Prozeß, der vor allem in langsam fließenden oder stehenden Gewässern stattfindet; er kann durch menschli¬che Eingriffe stark beschleunigt werden. Dadurch wird das Wachstum der Pflanzen, v. a. der Planktonalgen enorm verstärkt. Die Planktonalgen benötigen als Nährstoffe Stickstoff(N)- und Phosphor(P)-verbindungen im Verhältnis N:P wie 16:1. Die Stickstoffkonzentration in den Ge¬wässern ist meist sehr viel höher als sie von diesen Algen benötigt werden, somit ist die Phos¬phorkonzentration für das Eutrophierungsereignis ausschlaggebend. Phosphate waren bis vor wenigen Jahrzehnten in naturbelassenen Gewässern in so geringen Konzentrationen vorhanden, daß sie die wachstumslimitierenden Faktoren für Pflanzen waren. Diese Limitierung wurde durch die zusätzlich zum natürlich vorhandenen Phosphatgehalt vom Menschen verursachte Nährstoff¬zufuhr aufgehoben, so daß Eutrophierungserscheinungen heute weltweit zu beobachten sind. Hauptsächliche Nährstoffquellen sind:
- Landwirtschaftliche Düngung
- Haushalt (Waschmittel, Fäkalien)
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