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Acheron: als Totenfluß irgendwo im Westen angenommen, Grenzfluß des Totenreichs
Kokytos: ein Arm des Styx, mündet in den Acheron, nach anderen Überlieferungen ergießt er sich in den Tartaros. Ist der 2. Sperrfluß der Unterwelt. Bei Vergil fährt Charon über den Kokytos.
Styx: Unterweltsfluß, bei dem die Götter schwören
Phlegeton: fließt in den Acheron, aus ihm werden Feuerbrocken geschleudert. Seelen, die an den Eltern schuldig wurden, werden in ihm bis zum acherus (See, wo sie ihre Opfer um Verzeihung bitten können) getrieben.
Lethe: Strom, aus dem die Seelen der Verstorbenen Vergessen trinken.
Kerberos: der das Tor des Hades hütende Hund Von ihm gibt es sehr viele verschiedene Beschreibungen. Er wird von Herakles in der 12. Arbeit heraufgeholt.
Charon: alte Gestalt des Volksglaubens, kommt bei Homer nicht vor. Bringt die von Hermes herabgeführten Toten über die Unterweltsströme an das Tor des Hades. Lebende darf er nicht übersetzen; Aeneas brauchte den goldenen Zweig.
Tartaros: Hier sind die eigentlichen Quellen und Enden von Erde, Meer, Himmel und Tartaros. Davor steht Atlas als Himmelsträger. Dort hausen Schlaf, Tod, Kinder der Nacht, Hades, Persephone, Kerberos. Außerdem befindet sich das Felsenhaus der Styx im Tartaros (= Strafort für frevelnde Götter).
Hades: Ursprünglich einer der drei Kronossöhne, der bei der Teilung der Welt die Unterwelt zugeteilt bekam. Bei Homer herrscht er als finsterer Gott und Richter wie Zeus.
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