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Beschreibung
SIMMs sind immer noch die gebräuchlichsten Speichermodulformate, die in der PC-Welt eingesetzt werden, verlieren aber durch die Existenz von DIMMs an Popularität und Bedeutung.
Es gibt 2 Arten von SIMMs: 30-Pin- und 72-Pin-Module. 30-Pin-SIMMs wurden in alten PC-Systemen der dritten und vierten Generation, 72-Pin-Module seit der vierten hinauf bis zur sechsten Generation eingesetzt.
Standard-Inline-Speichermodule werden in eigens für sie konstruierte, berühmt-berüchtigte Sockel eingebaut, die einen stabilen Halt der Module garantieren sollen.
Sie werden in einer typische Art und Weise installiert: Anlegen des zu installierenden SIMMs an der Sockel in einem Winkel von 60° zum Motherboard, sodaß zwei kleine Plastik- oder Metallstifte in zwei kleinen Löchern am SIMM eingeführt werden; ist das geschehen, wird das Speichermodul leicht hinunter und gleichzeitig hinübergedrückt (in Richtung 90°), bis es einrastet.
30-Pin SIMMs sind bis zu einer Größe von 16 MB verfügbar und bestehen aus 9-Bit-Einheiten (1 Byte Daten, 1 Bit Parität).
72-Pin-SIMMs können in Einheiten von 36-Bit (4 Bytes Daten, 4 Bits Parität) ausgelesen werden und erreichen Größen von 32, 64 und mehr Megabytes pro Chip.
Es existieren (selbsterklärend nur) zwei Ausführungen von SIMMs: einseitige und zweiseitige. Double-sided-Chips sind auf beiden Seiten mit Chips bestückt. 30-Pin-Varianten sind alle single-sided, 72-Pin-SIMMs mit Größen von 2, 8 und 32 MB (im Gegensatz zu 1, 4, 16) sind normalerweise beidseitig ausgeführt.
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