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sonstige artikel (Interpretation und charakterisierung)

Die marine



Geschichtsreferat zum Seekrieg von 1942 bis 1945
unter besonderer Berücksichtigung U-Boot Krieges von 1939 bis 1945
einschließlich Vorgeschichte, Entwicklung, Gegenwartsbericht und Hintergrundwissen

Inhalt:

1.00 Geschichte der deutschen Marine
2.00 Die Seestreitkräfte

2.01 Deutschlands
2.02 Großbritanniens Hier war ein Bild der Graf Spee!

2.03 der USA
2.04 Japans

3.00 Der Krieg im Pazifik
3.01 Vorgeschichte und Kriegsbeginn

3.02 Der Kriegsverlauf
4.00 Der U-Boot Krieg
4.01 Aussehen, Technik, Ausrüstung, Gefahren, etc.
4.02 Situation der Flotte

4.03 Der Z - Plan
4.04 Die Taktik zu Kriegsbeginn

4.05 Eröffnung der Feindseligkeiten
4.06 Angriff auf "Scapa Flow"

4.07 Die Schlacht von Norwegen
4.08 Der Seekrieg nach dem Frankreichfeldzug und erste Geleitzugschlachten

4.09 Der britische Minenkrieg
4.10 Die Rudeltaktik
4.11 Gemeinsamer Kampf mit italienischen Booten
4.12 Luftwaffe und Flotte

4.13 Der schwarze Monat
4.14 Einsatz im Mittelmeer

4.15 Der Paukenschlag
4.16 Nordmeereinsatz von 1941 bis 1942
4.17 Höhepunkt und Wende der Schlacht im Atlantik
4.18 Fernoperationen von 1943 bis 1945

4.19 Neue Waffen
4.20 U-Bootjagd, ein neuer Begriff in der Kriegführung
4.21 Nebenkriegsschauplätze von 1943 bis 1945
5.00 Zusammenfassung und Auswertung
6.00 Nachschub für Großbritannien und Rußland
7.00 Die Landung in der Normandie

8.00 Hintergrundinformationen
8.01 Aufbau von Seestreitkräften und Schiffstypen

8.02 Entwicklung der Kriegsschiffe
8.03 Die Bundesmarine (zum Vergleich)

8.04 Die neue U-Boottechnik



1.00 Geschichte der deutschen Marine

1850 Prinz Adalbert von Preußen gründet die preußische Flotte
1867 Entstehung der Flotte des norddeutschen Bundes
1871 Gründung der kaiserlichen Marine mit Aufgaben im Küstenschutz und Auslandsdienst,

von Wilhelm II. besonders gefördert
1898 von Tirpitz fördert die Hochseeflotte, diese wird vor dem ersten Weltkrieg zweit stärkste Seemacht
1919 Im Versailler Vertrag wird eine Flottenbeschränkung verankert, die Reichsmarine verfügt nur noch über veraltet Einheiten und darf nur bedingt neue Kampfschiffe bauen
1935 Flottenabkommen zwischen Deutschland und England, Deutschland darf 35% der britischen Tonnage bauen
1935 Umbenennung am 21. Mai in "Kriegsmarine"
1939 Deutschland verfügt nur über 10% der britischen Tonnage
1945 Die noch intakten deutschen Kriegsschiffe werden als Beute verteilt oder verschrottet


2.00 Die Seestreitkräfte Deutschlands, Großbritanniens, der USA und Japans

2.01
Die deutschen Überwassereinheiten waren, wie in der Übersicht dargestellt, den alliierten Seestreitkräften weit unterlegen. Nur wenige größere Schiffe wie der Schlachtkreuzer "Hood" konnten versenkt werden. Die großen deutschen Kriegsschiffe wurden dagegen alle recht schnell vernichtet. Das Panzerschiff Graf Spee wurde nahe Montevideo im Dezember 1939 von den Briten aufgebracht und mit einer Übermacht in Brand geschossen. Nach der Flucht in einen neutralen Hafen mußte es erneut auslaufen und der Kommandant ordnete die Selbstzerstörung des stark beschädigten Schiffes an, bevor es dem Feind in die Hände fallen konnte. Mit dem Ruf "Versenkt die Bismarck" wurde eine Jagd begonnen, die ihren Abschluß im Mai 1941 fand - eine britischen Flotte stellt die Bismarck und versenkte diese nach einem schweren Gefecht. Die Tirpitz wurde schon 1942 des öfteren angegriffen, konnte jedoch erst 1944 in einem Fjord von Jagdfliegern vernichtet werden. Die übrigen Einheiten kreuzten in den Weltmeeren und erreichten keine nennenswerten Erfolge. Erhebliche Verluste erlitt die Flotte beim Kampf um Narwik und dem Oslofjord. Außer durch den U-Bootkrieg wurde die Kriegsmarine durch die Vorbereitung und Planung zum Unternehmen "Seelöwe" berühmt. Wegen der geplanten Invasion wurde begonnen, aus vorhanden und erbeuteten Schiffen aller Art, wie Flußkähnen, Schleppdampfern, Motorschiffen, Frachtern usw. eine Landungsflotte durch Umbauten und Einbau von z.B. Rampen zu schaffen. Im Gegensatz zu den Alliierten verfügte Deutschland über keinerlei Landungsboote. Das Unternehmen wurde auf Eis gelegt und die Arbeiten eingestellt, während die Umbauten bereits in vollem Gange waren.
Eine wenig bekannte Tatsache ist, daß der Flottenstützpunkt "Murmansk" deutschen Hilfskreuzern und U-Booten in den ersten Kriegsjahren zur Verfügung stand.


BISMARCK: Schlachtschiff, 41700t, acht 28 cm Kanonen, 30 Knoten, Anfang des zweiten Weltkrieges ständige Bedrohung für britische Navy, Jagd mit "Versenkt die Bismarck", im Mai 1941 von britischer Flotte versenkt
TIRPITZ: zweites Schiff der Bismarck Klasse, 25. März 1941 fertiggestellt, acht 38 cm Kanonen, 42900t, Anfang 1942 auf Fahrt nach Trondheim (Norwegen) entdeckt und öfters von Briten angegriffen, immer instandgesetzt, 1944 versenkt
GNEISENAU und beides Schlachtkreuzer, Schwesterschiffe, 32000t, 31,5 Knoten, neun 2,8 cm
SCHARNHORST: Kanonen, zwölf 15 cm Kanonen, Flak, 1800 Mann Besatzung






Hier waren eigentlich Bilder von einigen angeführten Kriegsschiffen!








2.02
Die britischen Überwassereinheiten waren im Gegensatz zu den deutsche sehr erfolgreich, die großen Schlachtschiffe und Kreuzer, wie Nelson, Rodney, Hood, Prince of Wales, King George V und die übrigen Einheiten waren in allen Ozeanen tätig, das Hauptoperationsgebiet lag jedoch im Atlantik mit den Hauptaufgaben Schutz des Mutterlandes, U-Bootjagd, Geleitschutz für Frachter aus den USA und Kampf gegen deutsche Überwassereinheiten. Mit Hilfe der Marine wurde ein Landungsunternehmen zur Unterbindung schwedischer Erztransporte nach Deutschland durchgeführt, es wurden norwegische Flottenstützpunkte besetzt und an der Küste Minensperren ausgelegt. Aber auch bei den Briten blieben Verluste nicht aus: die Hood wurde in einem Gefecht mit der Bismarck am 24. Mai 1941 versenkt. Die Prince of Wales wurde sogar schon zu Kriegsbeginn zusammen mit der Repulse in malaiischen Gewässern von japanischen Jagdfliegern zerstört. Die Briten waren mit ihren hoch technisierten Marinefliegern und ausgezeichneten Zerstören die erfolgreichsten U-Bootjäger. Nicht unerwähnt bleiben soll die Evakuierung von Dünkirchen vom 27. Mai bis 4. Juni 1940. 1200 Schiffe und Boote evakuierten mehr als 340000 britische und französische Soldaten von Frankreich nach England über. Diese größte Evakuierung aller Zeiten wurde unter ständigen deutschen Luft- und Artillerieangriffen durchgeführt. Auch an der Landung in der Normandie waren die Briten nicht unbedeutend beteiligt. Großbritannien gestattete den USA die Mitbenutzung einiger Flottenstützpunkte und erhielt im Gegenzug 50 Zerstörer. Die Navy griff sogar zwei vor Oran ankernde Kriegsschiffe des von Deutschland besetzten Frankreichs an und vernichtete diese. Als Vergeltung flog die französische Luftwaffe Angriffe auf englische Schiffe um Gibraltar.

PRINCE OF WALES und Schlachtschiffe, zur damaligen Zeit einmalige Bewaffnung je zwei
KING GEORGE V Vierlingskanonentürme vorn und hinten mit 36 cm plus Turm mit Zwillingsgeschütz, Prince of Wales schon am Anfang des Krieges mit Repulse von japanischen Flugzeugen in malaiischen Gewässern versenkt, Stolz der King George V Klasse, Untergang großer Schock für Briten, King George V Flaggschiff der Home Fleet


Schlachtschiff NELSON: Schwesterschiff der Rodney, 35000t, neun 40 cm Kanonen, 14 Jahre Flaggschiff der britischen Flotte, verstärkt durch 40 mm Flak

Schlachtkreuzer HOOD: vor zweitem Weltkrieg größtes Schiff mit 41200t, 38 cm Geschütze, am 24. Mai 1941 in Gefecht mit Bismarck versenkt

2.03
Die amerikanischen Überwassereinheiten kämpften großteils im Pazifik, die Kampfaktionen im Atlantik waren vorwiegend Schutz von Truppen- und Materialtransportern gegen U-Boote (erst nach dem Angriff auf Rußland wurde die US Flotte zum Geleitschutz eingesetzt, meist von neu geschaffenen Flottenstützpunkten in Grönland und Island). Im Zuge des "lend-lease act" versorgten Schiffslieferungen fast ganz Großbritannien, später auch Rußland mit Kriegsmaterial, diese wurden zu einem großen Teil von britischen Zerstörern geschützt. Erst als die USA vermehrt aktiv in Europa auftraten, wurden zunehmend Frachter zum Transport, Landungsboote für Aktionen an den Küsten der "Festung Europa" und Kampfschiffe zur Unterstützung der Landungstruppen durch niederhalten der feindlichen Abwehr und Küstenartillerie eingesetzt. Die Berühmtesten Landungsaktionen fanden in Nord- und Südfrankreich, sowie Sizilien statt. Im Pazifik dagegen lieferten sich Amerikaner und Japaner erbitterte Seegefechte, wobei nach Pearl Harbor die japanischen Seestreitkräfte lange im Vorteil waren. Im Gegensatz zum Atlantik spielten hier seegestützte Marineflieger die wichtigste Rolle - der Flugzeugträger wurde das wichtigste Kriegsschiff. Ab 1942 war die Pazifikflotte mit Marinefliegern und Marineinfanteristen an der Rückeroberung der von Japanern besetzten Inseln beschäftigt. Am 2. September 1945 wurde auf dem vor Tokio ankernden US Schlachtschiff "Missouri" der Waffenstillstand unterzeichnet - für die Alliierten unterschrieb General Mac Arthur.

US Schlachtschiff BB-63 MISSOURI: IOWA Klasse, größte Schiffe der Navy, 45000t Wasserverdrängung, drittes Schiff der Klasse, im Juni 1944 in Dienst, mit Flugzeugträgern im Pazifik, Kapitulationsverhandlungen auf ihr beendeten Krieg,

Flugzeugträger ENTERPRISE: 18 große Gefechte im Pazifik, Flugzeuge des Trägers versenkten AKAGI, KAGA, HIRYU, MIKUMA, Beteiligung an Versenkung von 67 Schiffen

HORNET: Lt. Col. James H. Doolittle flog von ihr mit Bomber B-25 Mitchell den ersten Angriff auf Tokio, gleiche Klasse wie

Enterprise und Yorktown, große Rolle bei Midway
2.04
Die japanischen Überwassereinheiten waren die Widersacher der Amerikaner im Pazifik und verfügten nach dem Überfall auf Perl Harbor für einige Zeit über die größere Schlagkraft. Zu den großen Schlachtschiffen wurden etliche Kreuzer und Zerstörer eingesetzt, auch U-Boote konnten Erfolge erzielen. Die Hauptwaffe bildeten aber die Marineflieger mit leistungsfähigen Trägerschiffen und Flugzeugen. Erst ab 1942 wurden die besetzten Inseln langsam von den USA zurückerobert. Die Japaner waren für ihre Tapferkeit und Opferbereitschaft (siehe Kamikaze), aber auch für ihre Brutalität im Umgang im Gefangenen bekannt. Erst die Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki konnten Japan zur Einstellung der Feindseligkeiten bewegen.

Schlachtschiffe YAMATO: Schwesterschiffe, neun 46 cm Kanonen und weitere Bewaffnung, mit 65000t und MUSASHI größte Schiffe, neueste Technik, Yamato auf Spezialeinsatz versenkt, Musashi 1942 fertiggestellt, Flaggschiff der japanischen Navy ab Februar 1943, im Oktober 1944 durch alliierten Torpedotreffer (Jagdflieger) bei Mindorn / Philippinen versenkt

Flugzeugträger TAIHO: letztes großes japanische Trägerschiff, Flugdeck und Gefechtsdeck, 1944 versenkt
SHINANO: drittes Schiff der Yamato Klasse, sechs Jahre im Umbau, kurz nach Stapellauf 1944 zerstört.
JUNYO: aus Passagierschiff hergestellt, bei Midway eingesetzt

Flugzeugkreuzer MOGAMI: leichter Kreuzer mit fünf 40 cm Kanonen, Umbau zum Flugzeugkreuzer, in Seeschlacht um Philippinen versenkt

schwerer Kreuzer SUZUYA: Umbau von 8500t auf 10000t und von fünfzehn 15,5 cm auf zehn 20 cm Kanonen

leichter Kreuzer YUBARI: 1923 fertiggestellt, 3100t
KISO: letztes Modell der Kuma Klasse, 1932 in Dienst gestellt, bei Aleuten eingesetzt
TAMA: 1921 mit 5500t gebaut, Flaggschiff der 3. Flottille, 1923 und 1926 zwei Umbauten, nach 20 Jahren Ende 1942 durch Torpedotreffer versenkt
KUMANO: 8500t, fünfzehn 15 cm Kanonen
YAHAGI: drittes Schiff der Agano Klasse, bei Okinawa eingesetzt und versenkt, Radar und stärkere Flak als Agano
AGANO: Flaggschiff der Torpedo Corps, gute Beweglichkeit, moderne Torpedoabschußrohre, sehr gute Nachrichtenübermittlungsanlage

Zerstörer FUBUKI: 1950t, 37 Knoten, 12,5 cm Kanonen, neun 60 cm Torpedoabschußrohre
HATSUYUKI: drittes Schiff der Fubuki Klasse, zusätzliche Flak
AYANAMI: Schiff der Fubuki Klasse, eins von 24
AKATSUKI: 24. Schiff der Fubuki Klasse, 1932 fertiggestellt, verbessert und 1935 überholt
HIBIKI: 1933, 22. Schiff der Fubuki Klasse
SHIKINAMI: 17 Monate Bauzeit, Überholung und Umbau, 1944 zerstört

SHIRATSUYU: Nachfolgeklasse, 34 Knoten, Verbesserungen
HARUSAME: fünftes Schiff der Shiratsuyu Klasse, fünf 12,5 cm Kanonen, erste japanisch Doppeltorpedoabschußrohre, 34 Knoten
SHIMAKAZE: Gegenwaffe zu schnellen US Zerstörern, fertiggestellt 1943, 41 Knoten,

Radar, Flak

U-Boot I-16 bei Angriff auf Pearl Harbor beteiligt
U-Boot I-58 mit Aufklärungsflugzeug, versenkte schweren US Kreuzer Indianapolis

 
 
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