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Aus ärztlicher Sicht hat sich in letzen Jahren doch einiges geändert und das zum positiven hin.
Noch 1967 bestand Übereinstimmung drin, dass das Verhältnis zwischen Ärzten und Schwestern von Hierarchie geprägt wurde. Früher war es so, dass Schwestern passiv blieben, sie hielten sich mit Äußerungen über die Verordnungen zurück und führten diese einfach nach bestem Gewissen aus.
Auch wurde das Verhältnis von dem gesellschaftlich anerkannten Mann-Frau-Verhältnis geprägt. Bereits bei der Ausbildung brachte man den Schülerinnen dieses Rollenspiel bei und legte sehr viel Wert auf die Einhaltung dieser ungeschriebenen Gesetzte. 35 Jahre später zeigen sich doch deutliche Veränderungen:
- In der Öffentlichkeit ist die allgemeinen Hochachtungen vor Ärzten gesunken, man hat erkannt dass sie auch "nur" Menschen sind mit ganz natürlichen Stärken und Schwächen.
- Ärzte sind in zunehmendem Maße Frauen, 50% der Studierenden im ersten Semester sind Frauen.
- Insgesamt ist die Zahl der Ärzte immer größer geworden, während die Zahl der Schwestern rückläufig ist. Daher kann man davon ausgehen, dass die pflegerische Arbeit mehr geächtet wird als die ärztliche.
- Rahmenbedingungen der Pflegenden werden mehr beachtet, ihre Autonomie spiegelt sich auch darin wieder, das sie meist Teil der Krankenhausleitung sind.
Es bleibt zu hoffen, dass sich im laufe der Zeit noch mehr ändern wird, und vor allem eher in unserem alltäglichen miteinander.
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