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The Story
Michael Dillon is the Manager of a Hotel in Belfast. He isn't really content with his life, he doesn't really like his job and there are also some problems with his wife Moira. Therefore he has an affair with a younger woman called Andrea who works for the BBC. They often meet secretly. One day she tells him that she has plans to go to London because of a new job, and Michael decides to go with her. When he drives home from their m ... mehr -
1. Goethes Gedicht "Selige Sehnsucht" wird ein Menschenbild thematisiert, welches sich von einem mechanischen Dahinleben abhebt.
2. Das Gedicht besteht aus fünf vierzeiligen Strophen, welche jeweils im Reimschema abab usf. geschrieben sind.
. Die Strophe I und V richten sich an einen Leser und bilden die Rahmenhandlung.
. Die Strophen II - IV erzählen von einem Schmetterling, der sich aus Verlangen immer mehr einer brennenden Kerze n ... mehr -
Das Kind Liselotte ist ein Schlingel, eine lebende Herausforde¬rung an die guten Manie¬ren, die man den jungen Damen zu der Zeit einschärft. Sich nicht zu bewegen oder still zu sein ist eine wahre Marter für sie, die so unru¬hig ist. Alle, die sie gekannt haben, beschreiben sie übereinstimmend als eine \"recht schroffe Natur\". Sie selbst wird später zugeben: \"In meiner Kindheit war ich ein wenig mutwillig.\" Das pfiffige kleine Mädchen macht ... mehr -
Karl Ludwig findet, daß Elisabeth Charlotte mit ihren sechzehn Jahren bereits unterge¬bracht sein sollte. Nach einigen mißlungenen Versuchen, einen geeigneten Mann zu finden, kommt Philipp von Orléon ins Gespräch. Eine Heirat mit ihm wäre vor allem für die Pfalz von Vorteil, deren Situation als Pufferstaat zur Folge hat, daß man ständig den Ausschreitungen der französischen Armeen ausgesetzt ist. Im Vergleich dazu haben die Gefühle Elisabeth Ch ... mehr -
Stets heiter und lebhaft, guter Laune und von Natur aus wohltätig, liebt der homosexuel¬le Philipp es, wenn man ihn liebt, wenn man ihm schmeichelt. Das übrige kümmert ihn we¬nig.
Mit seinen 32 Jahren hat der von ausschweifen¬den Tafel¬freuden aufgedunsene und mit Firlefanz behängte Philipp auf seinen viel zu hohen Absätzen das lächer¬liche Aussehen eines ge¬alterten jungen Mannes, der glaubt, er könne die Zeit aufhalten, indem er die Launen d ... mehr -
Wir sind im Jahr 1676. Fünf Jahre sind vergangen seit der Ankunft der kleinen Pfälze¬rin, die man damals mit spöttischer Neugierde empfangen hatte, die sich aber recht gut eingelebt hat. Ihr hoher Rang bringt die wahrlich sonderbare Person über¬haupt nicht in Ver¬legen¬heit, und sie findet größtes Vergnügen daran, bei jedem Wetter spazieren¬zuge¬hen.
Ohne daß die sich darum bemüht hätte, ist ihr Ludwig XIV. von Anfang an zugetan. Das ist um ... mehr -
Der Dauphin, Sohn von König Ludwig XIV, heiratet. Und zwar die Schwester des Kurfür¬sten von Bayern, Maria Anna Christina Victoria. Madame ist darüber sehr ver¬ärgert, weil sie vorhatte den Dauphine mit der ältesten Tochter von Monsieur zu verbinden.
Madame ist nicht mehr \"à la mode\". Es ist nun an der liebenswerten Dauphine, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Doch Liselotte weiß allzu gut, was die Schmeichelei¬en des Hofes wert sind.
E ... mehr -
Durch den Tod der Dauphine am 20. April 1690 ist Madame an die erste Stelle gerückt. Drei Jahre später wird sie von einer schrecklichen Krankheit heimgesucht. Die Blattern, die schlimmste Krankheit dieser Zeit. Sie ist ansteckend und verläuft meißtens tödlich. Doch Madame hat überhaupt kein Vertauen in die Ärzte und in die Medizin, so wie sie in Frankreich praktiziert wird.
Die Krankheit anzunehmen und dem Tod ins Gesicht zu sehen, hindert sie ... mehr -
Die Zeit vergeht ohne große Freuden, aber auch ohne große Leiden.
Als Anfang Mai 1701 die Orléans Versailles verlassen und nach Saint-Cloud reisen, wo sie gewöhnlich den Sommer verbringen, wird Madame erneut krank. Sie bekommt öfters Fieberanfälle, dessen Ursache die Ärzte weder kennen noch heilen können. Die Fieberanfälle verschlimmern sich.
Am Morgen des 8. Juni bricht Monsieur, "ganz frisch und gesund", zusammen und ist ohne Bewußtsein. De ... mehr -
In den kommenden Jahren wird Liselotte ihren Humor bitter nötig haben: Eine Welle polarer Kälte bricht über das Königreich herein, eine Hungersnot wütet mehrere Monate über Paris, blutige Aufstände, Geldmangel,...
Die Gesundheit des Königs ist nicht zum Lachen. Seit einigen Jahren hat er sehr abgebaut. Als er sich an einem Oktobertag 1712 ankleidete, wußte er nicht mehr, was er tat, verwechselte die Sachen und redete unzusammenhängende Sätze ... mehr -
Nun ist sie selber eine alte Dame. Wenn der Geist auch genauso lebendig geblieben ist, der Körper ist schrecklich schwerfällig geworden. Seit zehn Jahren leidet Madame unter Beklemmungen, Kopfschmerzen, Erstickungsanfällen. Ihre Beine sind geschwollen, der kleinste Schritt bringt sie außer Atem. Aber die vom Leben mitgenommene alte Dame hat noch immer etwas von der unbezähmbaren Liselotte, "die Natur eines Pferdekutschers".
Madame stirbt am 8 ... mehr -
Max Frisch wurde am 15. Mai 1911 in Zürich geboren. Nach Abbruch eines Germanistikstudiums und bestandenem Architekturstudium arbeitete er längere Zeit als Schriftsteller und Architekt. In Anlehnung an einen Tagebucheintrag schrieb er 1957/58 das Hörspiel \"Herr Biedermann und die Brandstifter", aus dem später das Theaterstück entstand. In dieser Parabel nisten sich drei Brandstifter im Dachboden des Haarölfabrikanten Gottlieb Biedermann ein. ... mehr -
Bedingungslose Kapitulation Deutschlands am 8.5.1945. Flüchtlingsströme aus den Gebieten jenseits von Oder und Neiße, Aufteilung in Besatzungszonen, Potsdamer Konferenz (1945). Übergangszeit - Versuch zu überleben, Wiederaufbau; Grundgesetz 1949 als Basis wertesetzender, demokratischer Ordnung. Zuneh¬mende Ost-West-Spannungen (Kalter Krieg, Berlin-Blockade) und tiefere Spaltung Deutschlands führen zu Identitätskrisen, aber auch zu Verdrängungen d ... mehr -
Skepsis gegenüber \"verbrauchten\" Formen, Wiederkehr der alten als Parodie, Paradoxon (z.B. aristote¬lische Einheiten bei Dürrenmatt: \"Die Physiker\"). Aufbrechen der Grenzen zwischen den literarischen Gattungen: epische Komponenten im Drama, Dialog und Monolog im Roman; Lyrik ist häufig optisch ge¬gliederte Prosa. Das Hörspiel (Günter Eich, Ingeborg Bachmann) wird eine eigenständige Kunstform (innere Bühne, eher lyrisch als dramatisch).
Erfah ... mehr -
Fortsetzung formaler und inhaltlicher Traditionen (z. B. in der Naturlyrik), aber auch radikale Neuorientierung. Prägend sind Schriftsteller der Jahrgänge 1916-1925, die unmittelbar nach 1945 zu veröffentlichen beginnen unter dem Eindruck von Krieg und Vernichtung (Heinrich Böll (1917-1985); Wolfgang Borchert (1921-1947), Paul Celan (1920-1970), Wolfdietrich Schnurre (*1920)): Kriegs- und Heimkehrerliteratur, Todeserinnerung, Fassen des Ungeheuer ... mehr -
Schriftsteller der Jahrgänge bis 1929 beobachten kritisch die WohlstandsgeseIlschaft und fassen sie in Satire und Groteske. Markierung: Martin Walsers Roman \"Halbzeit\" (1960). Kritik an der \"Vergeßlichkeit\" der davongekommenen Wohlstandsbürger (Friedrich Dürrenmatt (1921 -1990; Schweiz): \"Der Besuch der alten Dame\", 1956). Pointierter Angriff auf eine manipulierende Kulturindustrie (Böll: Er¬zählung \"Doktor Murkes gesammeltes Schweigen\", ... mehr -
Aufbrechen der unbewältigten Vergangenheit: Drittes Reich, Kriegs- und Nachkriegszeit, innere und äu¬ßere Feindbilder. Verlust der Selbstsicherheit der Aufbaujahre. Markierungen: Günter Grass\' Roman \"Die Blechtrommel\" (1959); Max Frischs Schauspiel \"Andorra\" (1961): Modell eines kollektiven Mordes an einem vermeintlichen Juden; Uwe Johnsons (1934-1984) Roman \"Das dritte Buch über Achim\" (1961); Heinrich Böll: \"Ende einer Dienstfahrt\" (19 ... mehr -
Die Besinnung auf das eigene Ich und seine subjektive Welt zeugt von Ernüchterung und Distanz zu öf¬fentlicher politischer Aktion. \"Neue Sensibilität\", \"neue Innerlichkeit\" heißt: Interesse an eigener und fremder Lebensgeschichte. Nach dem Verzicht auf eine komplexere Erfassung der Individualität wäh¬rend der politischen Aktion jetzt Suche nach persönlicher, auch geschichtlicher Identität: Ingeborg Drewitz (*1923): \"Gestern war Heute. Hunder ... mehr -
Aufarbeitung der Vergangenheit: Alfred Andersch: \"Sansibar oder der letzte Grund\" (1957). Heinrich Böll: \"Billard um halbzehn\" (1959). Günter Grass: \"Die Blechtrommel\" (1953), \"Katz und Maus\" (1961), \"Hundejahre\" (1963).
Identitätsprobleme, Fragen nach der Wirklichkeit: Marieluise Kaschnitz: \"Das dicke Kind\" (1951). Max Frisch: \"Stiller\" (1954), \"Homo faber\" (1957), \"Mein Name sei Gantenbein\" (1964). Martin Walser: "Ehen in Phi ... mehr -
Zunächst Parabeldrama in der Nachfolge Brechts, aber Mißtrauen in die noch für Brecht gültige Über¬zeugung von der Veränderbarkeit der Menschen bei Frisch und bei Dürrenmatt, der das Absurd-Komische und Groteske, die Welt des lrrenhauses darstellt. In den 60er Jahren Dokumentartheater: Rolf Hochhuth (*1931): \"Der Stellvertreter\" (1963). Heinar Kipphardt (1922-1982): \"In der Sache J. Robert Oppenhei¬mer\" (1964). Peter Weiss (1916-1982); \"Die ... mehr |